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Cava

Spanien ist der zweitwichtigste Schaumwein-Exporteur der Welt, natürlich nach Frankreich. 244 Millionen produzierte Flaschen in 2018 nötigen schon Respekt ab. Mehr als zwei Drittel der Produktion gehen in den Export, der größte Auslandsmarkt ist dabei Deutschland. Cava großer Marken ist neben Sekt hierzulande auch in nahezu jedem Supermarktregal zu finden, selbst der ein oder andere Kiosk soll mit dem Prickler aus Spanien handeln. Dabei ist Cava, auch wenn er teilweise günstig zu kaufen ist, immerhin nach der Méthode Traditionelle in Flaschengärung hergestellt. Allerdings geht in erster Linie nur der weniger hochwertige “Cava Traditional” mit nur neun Monaten Hefelager in den Export. Die besten Cavas werden hingegen eher im Inland konsumiert.

Die Geschichtsschreiber sind sich uneins, wann und von wem als erstes in Spanien Schaumwein hergestellt wurde. Klar ist aber, dass der erste Cava aus den heute traditionellen Sorten Xarello, Macabeu und Parellada vor 140 Jahren auf den Markt kam. Kurz darauf hat in der Weinregion Penedès die Reblaus gewütet und die Bestände an Rotweinreben stark dezimiert. Die Winzer erkannten die Zeichen der Zeit, und die standen auf Xampàn, wie der Katalane Champagner nennt. Daher wurden die Weinberge kurzerhand mit den drei Cava-Rebsorten bepflanzt. Das Trio ergänzt sich in der klassischen Cava-Cuvée kongenial: Die Xarello bringt Körper und Struktur, Macabeu Frucht und Duft und Parellada sorgt für Frische und Eleganz.

Übrigens war es mit “Xampàn” vorbei, als Spanien 1986 der EU beigetreten ist. Denn damit setzte sich das EU-Recht durch, dass die Bezeichnung für die Champagne reserviert. Seitdem heißt der Schaumwein “Cava” nach den Reifungskellern. Die D.O. regelt dabei die Herstellungsmethode, ist aber keine Herkunftsbezeichnung. Traditionell kommt Cava aus Penedès, nahe bei Barcelona, aber auch in anderen Regionen wird in geringem Maß Cava hergestellt. Insgesamt sind 159 Gemeinden für die Produktion zugelassen, die in ganz Spanien, zum Teil auch in Rioja oder Navarra liegen.

Die höchsten Qualitätsbezeichnungen sind Gran Reserva, die mindestens 30 Monate auf der Hefe lagern muss, und die erst 2017 eingeführte Cava de Paraje Calificado, also ein Einzellagen- Cava, der 36 Monate auf der Hefe reifen muss.  

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Cava

Spanien ist der zweitwichtigste Schaumwein-Exporteur der Welt, natürlich nach Frankreich. 244 Millionen produzierte Flaschen in 2018 nötigen schon Respekt ab. Mehr als zwei Drittel der Produktion gehen in den Export, der größte Auslandsmarkt ist dabei Deutschland. Cava großer Marken ist neben Sekt hierzulande auch in nahezu jedem Supermarktregal zu finden, selbst der ein oder andere Kiosk soll mit dem Prickler aus Spanien handeln. Dabei ist Cava, auch wenn er teilweise günstig zu kaufen ist, immerhin nach der Méthode Traditionelle in Flaschengärung hergestellt. Allerdings geht in erster Linie nur der weniger hochwertige “Cava Traditional” mit nur neun Monaten Hefelager in den Export. Die besten Cavas werden hingegen eher im Inland konsumiert.

Die Geschichtsschreiber sind sich uneins, wann und von wem als erstes in Spanien Schaumwein hergestellt wurde. Klar ist aber, dass der erste Cava aus den heute traditionellen Sorten Xarello, Macabeu und Parellada vor 140 Jahren auf den Markt kam. Kurz darauf hat in der Weinregion Penedès die Reblaus gewütet und die Bestände an Rotweinreben stark dezimiert. Die Winzer erkannten die Zeichen der Zeit, und die standen auf Xampàn, wie der Katalane Champagner nennt. Daher wurden die Weinberge kurzerhand mit den drei Cava-Rebsorten bepflanzt. Das Trio ergänzt sich in der klassischen Cava-Cuvée kongenial: Die Xarello bringt Körper und Struktur, Macabeu Frucht und Duft und Parellada sorgt für Frische und Eleganz.

Übrigens war es mit “Xampàn” vorbei, als Spanien 1986 der EU beigetreten ist. Denn damit setzte sich das EU-Recht durch, dass die Bezeichnung für die Champagne reserviert. Seitdem heißt der Schaumwein “Cava” nach den Reifungskellern. Die D.O. regelt dabei die Herstellungsmethode, ist aber keine Herkunftsbezeichnung. Traditionell kommt Cava aus Penedès, nahe bei Barcelona, aber auch in anderen Regionen wird in geringem Maß Cava hergestellt. Insgesamt sind 159 Gemeinden für die Produktion zugelassen, die in ganz Spanien, zum Teil auch in Rioja oder Navarra liegen.

Die höchsten Qualitätsbezeichnungen sind Gran Reserva, die mindestens 30 Monate auf der Hefe lagern muss, und die erst 2017 eingeführte Cava de Paraje Calificado, also ein Einzellagen- Cava, der 36 Monate auf der Hefe reifen muss.  

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