Der Kölner Weinkeller
Der Kölner Weinkeller wurde 1937 von Cornelius Stüssgen erbaut. Seit Mitte der 1980er‑Jahre gehört er zur REWE Group, wobei der Keller bis heute ein eigenständiges Sortiment führt.
Die Idee Stüssgens, die Firmenzentrale zu unterkellern, entstand aus dem Wunsch, einen qualitativ hochwertigen Fasskeller mit konstanten Temperaturen zu schaffen – bedingt allein durch die Tiefe – sowie eine moderne Abfüllanlage zu installieren, um die Filialen seines Einzelhandelsunternehmens zuverlässig mit Wein zu versorgen. Die Verantwortung für den Ausbau übernahm Walter Dißmann. Während des Zweiten Weltkriegs diente der Weinkeller den Bewohnerinnen und Bewohnern von Köln‑Braunsfeld zudem als Luftschutzbunker.
Bis heute finden sich zahlreiche Relikte aus der Zeit Stüssgens im Keller. Die alten emaillierten Tanks sind vollständig erhalten. Auch mehrere große Holzfässer sowie historische Pumpschläuche und Leitungen können weiterhin besichtigt werden.
Mit einer Fläche von rund 2.500 m² zählt der Kölner Weinkeller zu den größten historischen Gewölbekellern für Wein in Deutschland. Der Zugang erfolgt über 51 Stufen oder per Aufzug in 13 Meter Tiefe. In den Lagerräumen befinden sich nahezu 4.500 verschiedene Weine von etwa 800 Weingütern aus aller Welt.
Das Sortiment reicht von einfachen, preisgünstigen Sommerrosés bis zu gereiften Spitzenweinen und Raritäten, die in der Schatzkammer aufbewahrt werden.
Ein besonderer Ort für alle Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber.