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Weine aus der Emilia-Romagna

Die Emilia-Romagna erscheint als Zweck-Konstruktion, ähnlich wie Nordrhein-Westfalen. Auf der einen Seite flaches Land mit der alten Römerstraße, die ziemlich genau der heutigen Autostrada entspricht und die der Region Wohlstand und Modernität gebracht hat. Auf der anderen Seite die Hügel, die sich irgendwo in den ersten, hohen Ausläufern des Apennin verlieren.

Rund um Modena und Bologna wechseln sich Industrieanlagen, Lagerhallen und Weinfelder in einem regelmäßigen, langweiligen Rhythmus ab. Wein, der hier produziert wird, entspricht auch größtenteils der spannungslosen Umgebung. Nicht umsonst befindet sich hier einer der größten Weinproduzenten Italiens, dessen Produkte in den USA einen wahnsinnigen Erfolg haben, weil sie so herrlich an Coca Cola erinnern und “On Ice” genossen werden können.

Die Hügel südlich der Autostrada erinnern auf eine Art an die Toskana, wirken aber einsamer und wilder, vielleicht ursprünglicher. Wälder, Ähren, Äcker, hie und da auch Weinbau. In den Colline ist nicht der Preisdruck durch die Weinindustrie der größte Feind der Weinbauern, sondern die Unbekanntheit der Region in der Weinwelt. Und nicht zu vergessen: die Wildschweine.

“Ab und an verirren sich auch mal ein paar deutsche oder amerikanische Touristen hierher”, erzählt uns Marco Cirese von Pandolfa und wir sind uns nicht sicher, ob er sich über die paar Touristen freut oder darüber, dass man hier als Tourist noch eine Art Attraktion darstellt wie vielleicht Goethe, als er das Land bereiste. In der Osteria in Forli in der wir am Abend vorher eingekehrt sind, meint man uns jedenfalls in einem kulinarischen Crash-Kurs alle Spezialitäten der Region nahebringen zu müssen. Wenig essen geht hier offensichtlich nicht, aber wo in Italien geht das schon?  

Die Emilia-Romagna erscheint als Zweck-Konstruktion, ähnlich wie Nordrhein-Westfalen. Auf der einen Seite flaches Land mit der alten Römerstraße, die ziemlich genau der heutigen Autostrada... mehr erfahren
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Weine aus der Emilia-Romagna

Die Emilia-Romagna erscheint als Zweck-Konstruktion, ähnlich wie Nordrhein-Westfalen. Auf der einen Seite flaches Land mit der alten Römerstraße, die ziemlich genau der heutigen Autostrada entspricht und die der Region Wohlstand und Modernität gebracht hat. Auf der anderen Seite die Hügel, die sich irgendwo in den ersten, hohen Ausläufern des Apennin verlieren.

Rund um Modena und Bologna wechseln sich Industrieanlagen, Lagerhallen und Weinfelder in einem regelmäßigen, langweiligen Rhythmus ab. Wein, der hier produziert wird, entspricht auch größtenteils der spannungslosen Umgebung. Nicht umsonst befindet sich hier einer der größten Weinproduzenten Italiens, dessen Produkte in den USA einen wahnsinnigen Erfolg haben, weil sie so herrlich an Coca Cola erinnern und “On Ice” genossen werden können.

Die Hügel südlich der Autostrada erinnern auf eine Art an die Toskana, wirken aber einsamer und wilder, vielleicht ursprünglicher. Wälder, Ähren, Äcker, hie und da auch Weinbau. In den Colline ist nicht der Preisdruck durch die Weinindustrie der größte Feind der Weinbauern, sondern die Unbekanntheit der Region in der Weinwelt. Und nicht zu vergessen: die Wildschweine.

“Ab und an verirren sich auch mal ein paar deutsche oder amerikanische Touristen hierher”, erzählt uns Marco Cirese von Pandolfa und wir sind uns nicht sicher, ob er sich über die paar Touristen freut oder darüber, dass man hier als Tourist noch eine Art Attraktion darstellt wie vielleicht Goethe, als er das Land bereiste. In der Osteria in Forli in der wir am Abend vorher eingekehrt sind, meint man uns jedenfalls in einem kulinarischen Crash-Kurs alle Spezialitäten der Region nahebringen zu müssen. Wenig essen geht hier offensichtlich nicht, aber wo in Italien geht das schon?  

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