CHÂTEAU MUSAR

Der Libanon ist sicher politisch eine der unruhigsten Ecken der Welt, aber egal wer herrschte und wer gerade durchzog, Wein wurde hier immer angebaut. Phönizier und Römer, die christlichen Kreuzritter und selbst unter den muslimischen Herrschern wuchsen im Libanon Reben und aus den Trauben wurde Wein produziert. So erscheint es gar nicht abwegig, dass hier eines der unbekanntesten Spitzenweingüter der Welt steht. Michael Broadbent zählt es zu den besten und interessantesten der Welt und Gaston Hochar, der Inhaber von Château Musar, war schon einmal „Man of the Year“ im Decanter, die begehrteste Auszeichnung in der Weinbranche.

Seit 1930 baut die Familie Hochar Wein an. Im Bekaa-Tal, zwischen dem Libanon und dem Anti-Libanon, den beiden dominierenden Gebirgszügen der Region, auf 1.000 Metern Höhe ist das Terroir perfekt für einen außergewöhnlichen Wein. Cabernet Sauvignon, Cinsault und Carignan sind die Reben für den Rotwein. Eine Cuvée, die irgendwie zwischen Bordeaux und Südfrankreich steht und dabei doch erstaunlich eigenständig ist. 

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CHÂTEAU MUSAR

Der Libanon ist sicher politisch eine der unruhigsten Ecken der Welt, aber egal wer herrschte und wer gerade durchzog, Wein wurde hier immer angebaut. Phönizier und Römer, die christlichen Kreuzritter und selbst unter den muslimischen Herrschern wuchsen im Libanon Reben und aus den Trauben wurde Wein produziert. So erscheint es gar nicht abwegig, dass hier eines der unbekanntesten Spitzenweingüter der Welt steht. Michael Broadbent zählt es zu den besten und interessantesten der Welt und Gaston Hochar, der Inhaber von Château Musar, war schon einmal „Man of the Year“ im Decanter, die begehrteste Auszeichnung in der Weinbranche.

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Alle Weine von Château Musar

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Alle lieben ihn! Diese Rotweincuvée von Markus Schneider ist inzwischen fast zu einem guten Freund geworden: man kennt und schätzt ihn. Daher freuen wir uns schon sehr auf den Ursp...

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Die Entdeckung des Jahres

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Haben Sie schon einmal etwas von der Rebsorte Marselan gehört? Noch nicht? Kein Wunder, da sie doch nicht weit verbreitet. Ein Umstand den wir sehr bedauern, da dieser Abkömmling v...

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Er erscheint etwas dunkler als die klassischen Vertreter der Chianti Classico, dennoch rennt Fonterutoli nicht einfach der Mode hinterher, vielmehr ist der Classico des Castello ei...

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Die Côtes du Rhône Réserve von Perrin ist im Superjahrgang 2015 wieder einer der Weine mit dem besten Preis-Genuß-Verhältnis überhaupt in unserem Angebot, da die Familie Perrin seh...

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Der Lugana Brolettino von Ca dei Frati ist eine besondere Selektion. Ausgesuchte Trauben werden zum Teil in neuen Holzfässern ausgebaut. Dadurch wird der Wein etwas komplexer und r...

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Der Kaitui 2017 ist ein frischfruchtiger Sauvignon Blanc von Markus Schneider, der sortentypisch nach reifen gelben Früchten und Stachelbeere duftet und mit seinem saftigen und run...

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Der Basa von Telmo Rodriguez hat sich zu einem der bekanntesten Weißweine Spaniens entwickelt. Ja, er ist sozusagen der Referenzwein für eine ganze Region, das Rueda. Der Verdejo w...

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91 Parker

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Der feinherbe 2015er Kabinett aus dem Graacher Himmelreich von Markus Molitor hat uns bei der Verkostung seiner neuen Weine so gut gefallen, dass wir ihn uns gleich exklusiv gesich...

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Château Musar Fortsetzung

Das erste, was auffällt, ist, dass ein Château Musar noch später auf den Markt kommt als alle großen Bordeaux. Erst nach sieben Jahren wird er zum Verkauf angeboten und dann ist er immer noch irgendwie jugendlich, denn auf dem Weingut liegen noch über 50 Jahre alte Weine, die sich immer noch exzellent und elegant zeigen. Ein Musar scheint also zuverlässiger altern zu können als viele große Bordeaux. Vielleicht liegt das an der erstaunlichen Säure, die die Weine mitbringen, hier erinnert er eher an einen klassischen Barolo denn an irgendwas aus Frankreich. Dabei hat er aber irgendwie auch etwas Arabisches, denn Cinsault und Carignan sorgen im Klima des Bekaa-Tals für eine erstaunliche Würze, sodass man bei einem reifen Musar oft genug denkt, ein orientalischer Basar sei um die Ecke. Wer gleichzeitig einen übermächtigen, überreifen Wein à la Australien erwartet, wird einigermaßen enttäuscht sein, man merkt ihm bei der Würze und Wärme, die er verströmt, zwar die hohe Sonneneinstrahlung im Gebirge an, aber er bleibt immer unglaublich fein und elegant und wird auch nie zu alkoholisch. Ein Rotwein, den jeder Weinfreund einmal probiert haben sollte.

Auf Musar gibt es auch ganz geringe Mengen eines besonderen, na ja irgendwie etwas verrückten oder sagen wir altmodischen Weißweins. Der Musar Blanc wird aus den lokalen Rebsorten Obaideh und Merwah, denen man irgendwie eine Verwandtschaft zu Chasselas, Chardonnay oder Sémillon nachsagt, gekeltert und auch er kommt erst nach sieben oder acht Jahren in den Verkauf, kann aber auch bis zu 50 Jahre reifen. Die 90 Jahre alten und noch wurzelechten Rebstöcke stehen auf ca. 1.300 Metern Höhe und der Wein ist wirklich erstaunlich, weil er so gar nicht das widerspiegelt, was man von einem südlichen Anbaugebiet erwartet.

 

Château Musar Fortsetzung

Seit 1930 baut die Familie Hochar Wein an. Im Bekaa-Tal, zwischen dem Libanon und dem Anti-Libanon, den beiden dominierenden Gebirgszügen der Region, auf 1.000 Metern Höhe ist das Terroir perfekt für einen außergewöhnlichen Wein. Cabernet Sauvignon, Cinsault und Carignan sind die Reben für den Rotwein. Eine Cuvée, die irgendwie zwischen Bordeaux und Südfrankreich steht und dabei doch erstaunlich eigenständig ist.

Das erste, was auffällt, ist, dass ein Château Musar noch später auf den Markt kommt als alle großen Bordeaux. Erst nach sieben Jahren wird er zum Verkauf angeboten und dann ist er immer noch irgendwie jugendlich, denn auf dem Weingut liegen noch über 50 Jahre alte Weine, die sich immer noch exzellent und elegant zeigen. Ein Musar scheint also zuverlässiger altern zu können als viele große Bordeaux. Vielleicht liegt das an der erstaunlichen Säure, die die Weine mitbringen, hier erinnert er eher an einen klassischen Barolo denn an irgendwas aus Frankreich. Dabei hat er aber irgendwie auch etwas Arabisches, denn Cinsault und Carignan sorgen im Klima des Bekaa-Tals für eine erstaunliche Würze, sodass man bei einem reifen Musar oft genug denkt, ein orientalischer Basar sei um die Ecke. Wer gleichzeitig einen übermächtigen, überreifen Wein à la Australien erwartet, wird einigermaßen enttäuscht sein, man merkt ihm bei der Würze und Wärme, die er verströmt, zwar die hohe Sonneneinstrahlung im Gebirge an, aber er bleibt immer unglaublich fein und elegant und wird auch nie zu alkoholisch. Ein Rotwein, den jeder Weinfreund einmal probiert haben sollte.

Auf Musar gibt es auch ganz geringe Mengen eines besonderen, na ja irgendwie etwas verrückten oder sagen wir altmodischen Weißweins. Der Musar Blanc wird aus den lokalen Rebsorten Obaideh und Merwah, denen man irgendwie eine Verwandtschaft zu Chasselas, Chardonnay oder Sémillon nachsagt, gekeltert und auch er kommt erst nach sieben oder acht Jahren in den Verkauf, kann aber auch bis zu 50 Jahre reifen. Die 90 Jahre alten und noch wurzelechten Rebstöcke stehen auf ca. 1.300 Metern Höhe und der Wein ist wirklich erstaunlich, weil er so gar nicht das widerspiegelt, was man von einem südlichen Anbaugebiet erwartet.

 

Rebland der Familie Hochar
Landschaft im Bekaa-Tal