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von Racknitz & der Gault Millau

Nach einigem Hin und Her und großer Aufregung im Sommer kam er dann letzte Woche in den Handel, der Wein-GaultMillau Deutschland. Sicherlich immer noch einer der wichtigsten Weinführer des Landes. Neben dem üblichen Auf und Ab gab es etwas, das uns sehr verwunderte. Das Weingut von Racknitz war nur unter der Rubrik "Weitere empfehlenswerte Betriebe" aufgeführt.

Erstaunlich, war da nicht letztes Jahr von einer 2. Traube die Rede, die man dem Newcomer gerne verleihen wollte?

Hatt es vielleicht damit zu tun, dass man im Sommer zu den Winzern gehört hatte die sich dagegen aussprachen für die Probentätigkeit des GaultMillau zu bezahlen? Schließlich hatte der Streit nach einigen Umwegen zum Rücktritt des Chefredakteurs Armin Diel geführt.

Wir haben also nachgefragt und folgende Antwort erhalten:

 

Hallo Andreas,

in den letzten Tagen sind wir immer wieder auf das Thema Gault Millau 2010 angesprochen worden. Beim Blick in den aktuellen GM wirst Du festgestellt haben, daß wir im Gegensatz zum Vorjahr (eine Traube mit Perspektive auf eine zweite Traube) nur noch unter den "weiteren empfehlenswerten Betrieben" genannt werden. Da wir unseren Jahrgang 2008 bewußt länger auf der Hefe liegen ließen und mit der Vermarktung bzw. Füllung erst nach Redaktionsschluß begonnen haben, standen dem Verkoster unsere Weine nicht zur Verfügung. Die Konsequenz scheint die vorstehend erwähnte Einstufung zu sein. Ob diese Positionierung angemessen ist, mögen andere beurteilen.

Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob Medien ohne starren Redaktionsschluß - wie das Internet Wein-Portal Wein-Plus - nicht sinnvoller sind, weil zu jedem Zeitpunkt Weine eingesandt und verkostet werden können und anschließend aktuell veröffentlicht werden. Zudem können die stets aktuellen Daten (Adressen, Verkostungsergebnisse, etc.) über Internet-fähige Mobiltelefone jederzeit und an jedem Ort abgerufen werden, womit ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil gegenüber Printmedien gegeben ist.

Wir sind uns durchaus der Tatsache bewußt, daß der GM für viele ein wichtiges Vermarktungsinstrument darstellt. Angesichts der Fülle wirklich herausragender Presse (u.a. in Stuart Pigotts neuem Buch WEIN WEIT WEG) und Fernsehberichte in diesem Jahr ist die GM-Position allerdings aus unserer Sicht ohne wirkliche Relevanz.

Herzliche Grüße vom Disibodenberg

Luise & Matthias

 

Okay, war es doch nicht die Rebellion gegen die "Kommunikationspanne" des Verlags? Vielleicht hätte man im GM ja auf die späte Füllung der Weine hinweisen können und wenn man schon wollte, die bereits gefüllten und die Vorjahresweine bewerten können, wie bei anderen Winzern üblich, die ähnlich spät auf den Markt kommen. An der Qualität der Weine hat es wohl nicht gelegen, denn der Text, mit dem man das Weingut beschreibt, ist weitgehend identisch mit dem des letzten Jahres. Außerdem wird das Weingut bei Scheuermann und WeinPlus unter die Top-Betriebe der Region gesetzt.

Ein Geschmäckle bleibt also doch, waren Luise & Matthias von Racknitz-Adams doch wohl die einzigen Nicht-VDP-Winzer, die sich direkt gegen eine finanzielle Beteiligung der Winzer an der Verkostung ausgesprochen haben und damit auch an die Öffentlichkeit gegangen sind.

Damit Sie sich von der Qualität der Weine überzeugen können, haben wir direkt ein Probierpaket mit den aktuellen 08ern und auch zwei Weinen aus dem Vorjahrgang zusammengestellt. Eine Weinprobe für zu Hause, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

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