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Speri - It´s a family affair

„Schönen Urlaub“, haben die Kollegen uns gewünscht, als wir Mitte Juni nach Italien zu unserer Winzerreise aufbrechen. Wenn ich mir den Reiseplan anschaue, dann zweifle ich an den Urlaubsqualitäten dieses Trips. Elf Winzer in vier Weinbauregionen, mit den meisten haben wir uns einen ganzen Tag, mit einem sogar für zwei Tage verabredet. Grob geschätzt werden wir 1.500 Kilometer fahren, und damit das alles in 13 Tagen über die Bühne gehen kann, haben wir es sogar geschafft, dass ein Winzer uns an einem Sonntag empfängt, eigentlich unmöglich in Italien. Speri im Valpolicella. „ Kein Problem“, meint Giuseppe Speri, als wir uns mehrfach dafür entschuldigen am Sonntag zu stören, „so komme ich auch mal wieder in die Weinberge.“ Giuseppe ist nämlich zusammen mit seinem Vater Alberto für den Keller verantwortlich. „Da komme ich nicht so oft raus, ist aber eigentlich auch gut so, denn die Weinberge sind nicht so ganz mein Ding, aber dafür haben wir andere in der Familie, die das gerne machen.“ Die Familie, da werden wir bald die Übersicht verlieren, denn es werden noch Giampaolo, Chiara, Giampetro, Luca und einige mehr auftreten. Teilweise sind die Namen auch gleich, weil die Kinder nach dem Onkel, der Tante oder dem Großvater benannt sind. Irgendwann scheint es uns so, als ob überhaupt gar keine Nicht-Familienmitglieder hier arbeiten würden, auf jeden Fall dürften sie deutlich in der Minderheit sein. „Und das geht gut?“, fragen wir Luca am nächsten Tag. „Wieso nicht?!“, antwortet er lachend. Na ja, es gibt in vielen Familienunternehmen einige Gründe warum das eher schwierig sein kann, aber hier sieht es wirklich nicht danach aus. Weinmachen scheint den Zusammenhalt zu fördern.

SperiGuiseppe Speri & Noreen Rudolph

Aber erst einmal fahren wir mit Giuseppe hoch zum Monte Sant’Urbano. Der Cru der Speri Familie liegt auf einem der vier Bergrücken, die sich im Valpolicella wie Finger zaghaft in Richtung Verona ausstrecken. Es sind die südlichen Ausläufer der Alpen, die sich in der Po-Ebene verlieren. „Direkt hinter dem nächsten Hügel liegt der Gardasee“, weist Giuseppe nach Südwesten, „wir fahren später mal nach San Giorgio hoch, von da aus kann man ihn sehen.“ Die Ebene um die vielen kleinen Dörfer des Valpolicella liegt unter uns ausgestreckt, man kann direkt sehen, dass der Weinberg hier oben etwas Besonderes ist. Alle Reben werden noch in der traditionellen Pergola erzogen und stehen in engen Reihen auf fein säuberlich errichteten Mauern. Manchmal nur eine Reihe, dann wieder eine Mauer, nur oben auf der Spitze des Hügels werden die Weinberge etwas breiter. „Diese Mauern sind in einem Zeitraum von mehr als einhundert Jahren errichtet worden“, erzählt uns Giuseppe, „hier haben mein Großvater und mein Urgroßvater Steine geschichtet, die Rahmen für die Pergola errichtet und Reben gepflanzt. Einige der Reben von meinem Urgroßvater stehen jetzt noch unter Ertrag. Es sind immer nur einzelne ausgetauscht worden, nie der ganze Weinberg. Auch deshalb ist der Sant’Urbano etwas Besonderes für uns.“ Es scheint gerade Paarungszeit für die Zikaden zu sein. Im Weinberg ist es so laut wie auf dem Rockfestival in Wacken und permanent fliegt einen irgendeine Zikade im Liebesrausch an. „Das ist einer der Gründe, warum ich lieber im Weinkeller arbeite“, sagt Giuseppe halb im Scherz, „mit dem ganzen Viehzeug hab ich es nicht so …“ Mitten im Weinberg steht ein altes Gebäude, die Aussicht ist traumhaft. „Ja“, meint Giuseppe, „eigentlich schade, dass man hier nicht wohnen kann, aber das brauchen wir um die Trauben für die beiden Sant’Urbano Weine zu trocknen.“ Er öffnet die großen Türen des Trocknungsraums. „Hier werden dann die Kisten gestapelt, so dass wir alle Trauben jederzeit kontrollieren können, und da es hier oben etwas kälter, windiger und weniger feucht als unten im Tal ist, haben wir perfekte Bedingungen: Die Trauben trocknen langsam und sehr gleichmäßig, das ist wichtig für die Eleganz im Wein.“ Überhaupt die Trocknung. Giuseppe kann sich herrlich darüber aufregen, was man alles falsch machen kann. Schimmel – geht gar nicht, schon kleinste Mengen lassen den Wein muffig schmecken. Überreife Trauben – ja, dann geht das Trocknen vielleicht etwas schneller und man hat nachher einen konzentrierteren und süßeren Wein, aber erstens hat man dann fast immer schimmelige darunter und vor allem kommt dann das Problem mit der Säure. „Wenn wir die Trauben trocknen, dann konzentrieren wir alles, den Zucker, die Tannine, den Extrakt, das Einzige was nicht konzentriert wird ist die Säure, im Gegenteil“, erzählt er, „wenn ich also Trauben mit sehr wenig Säure ernte, dann hab ich nachher noch weniger im Wein, von allem anderen dann aber umso mehr, was den Wein geschmacklich völlig aus dem Gleichgewicht bringt.“ Stimmt, wir kennen viele plumpe, alkoholische, nur süßlich muffige Amarone-Weine. Eindrucksvoll beim ersten Schluck vielleicht, aber dann zäh und langweilig wie die fünfundzwanzigste Staffel des Traumschiffs.

Der Vigna San Urbano

Pertgola im ValpollicellaDie Trauben hängen hochPergola für den Amarone

Wir fahren rüber nach San Giorgio, einem hübschen kleinen Ort auf der Höhe der westlichsten Valpolicella Hügel. In der Mitte eine eindrucksvolle Kirche aus dem 12. Jahrhundert, außen strahlt heller Stein, innen sind noch einige alte Fresken erhalten. Was müssen die Menschen des Mittelalters vor den bunt ausgemalten Wänden in Staunen und Ehrfurcht erstarrt sein. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf den südlichen Teil des Gardasees und die Weinberge der Region. Direkt unterhalb ziehen sich einige Rebzeilen unendlich lang Richtung Süden. „Die hat eines der ganz großen Weingüter in der Region gepflanzt. Die Rebzeilen sind einen Kilometer lang und der Weinberg ist sicher 500 Meter breit. Das ist extra im modernen Guyot-System und nicht in traditioneller Pergola gepflanzt, damit man da alles mit Maschinen machen kann. Da kann man bei der Ernte mit dem Vollernter mit Porsche-Geschwindigkeit durchfahren.“ Die Weinrebe ist eine Rankpflanze, sie liebt einerseits die Sonne, aber die Trauben sind auch sehr empfindlich gegen zu viel Sonneneinstrahlung. Die ersten Berichte über Weinbau stammen aus dem Ägyptischen Reich von ca. 2.500 v.Chr., und wenn man sich die Zeichnungen von damals ansieht, so wurden die Reben immer als Pergola gezüchtet. Das heißt man ließ die Reben so wachsen, dass ihre Triebe Überkopfhöhe erreichten, oben an einem Gerüst dann zusammen wuchsen und eine Art Laubengang bildeten. Die Trauben hingen dann über dem Kopf, ein wenig wie im Schlaraffenland. Und in Regionen in denen das Land knapp war, konnte man so unter den Reben noch andere schattenliebende Pflanzen anbauen. „Viele neue Weinberge werden nicht mehr als Pergola gepflanzt,“ erzählt Giuseppe, „die hat in den letzten Jahren einen eher schlechten Ruf bekommen. In den 70er und 80er Jahren hat man die Pergola gnadenlos auf Massenproduktion getrimmt, aber wo ist der Unterschied, wenn ich das mit der Spaliererziehung genauso mache? Für uns gehört die Pergola zu unserem Wein dazu, das ist unsere Geschichte.“ Giuseppe erläutert uns die Vorteile des Systems: Die angebauten Rebsorten sind empfindlich gegen zu hohe Sonneneinstrahlung und die Blätter beschatten die Trauben etwas und sorgen dafür, dass die Frische im Wein bleibt. Außerdem hängen die Trauben etwas höher, was gut ist gegen zuviel Feuchtigkeit, die zu schnellerer Schimmelbildung führt. „Klar, wir müssen alles per Hand machen“, meint Giuseppe, „aber ich arbeite zum Glück im Keller …“ Den zeigt er uns natürlich auch noch. Auch hier wird gerade angebaut. „Wir brauchen etwas mehr Platz.“ Trotzdem stellen wir wieder fest, wie ordentlich und sauber der Keller ist und es gibt keine Barriquefässer. „Wir bauen den Amarone im großen Holzfass aus, ganz traditionell“, erzählt er, „wir finden, dass er nicht noch die zusätzlichen Tannine braucht. Das raubt ihm dann schnell die Eleganz.“ Er zeigt uns noch ein paar alte Fässer, auf einem prangt der habsburgische Doppeladler und die Jahreszahl 1871, ein Zeichen der wechselvollen Geschichte der Region.

Im FasskellerAus dem Gründungsjahr des WeingutsNo Barrique

Giuseppe gibt uns an Giampaolo weiter, damit er noch zum Sport gehen kann. Wir fahren hoch nach Negrar und weiter in die Berge. In einer Kurve, kurz vor Mazzano, liegt die ‚Trattoria alla Ruota‘. Das Restaurant leitet Stefano, und in der Küche stehen seine Frau Odilla und deren Schwester. „Das müsst ihr gesehen haben“, meint Giampaolo, „erstens haben die die beste Aussicht in der gesamten Region, zweitens ist die Küche sensationell und vor allem wird hier viel mit Amarone gekocht.“ Am erstaunlichsten ist aber erst einmal, dass auch die Küche eine sensationelle Aussicht hat. Sie befindet sich nämlich direkt neben der Terrasse und nicht wie sonst im Keller oder irgendwo nach hinten raus. Die beiden Schwestern bereiten gerade in aller Ruhe und sehr konzentriert die Speisen für den Abendservice zu. Hier wird alles selbst gemacht, von den Nudeln bis zum Brot. Es wird Tortelli all’Amarone, Fettucine al ragù, Brassato all’Amarone und sensationelle Desserts geben, die eigentlich viel zu gut aussehen um gegessen zu werden. Zum Glück ‚müssen‘ wir nur zusehen, Fotos machen und die Rezepte notieren, denn wir hatten uns auf Pizza und Bier gefreut heute Abend. 

Bio WeinbauBlick ins Valpollicella

Am nächsten Tag treffen wir Luca und ungefähr zehn andere Verwandte auf dem Weingut. „Leider ist die Familie nicht vollständig“, sagt er lachend und zählt auf, wer gerade nicht da ist und warum. „Ist schon gut so“, antworte ich, „ich hätte sonst auch alle gar nicht auf ein Bild bekommen.“ Nachdem er uns alle vorgestellt und erklärt hat, wer für was im Unternehmen zuständig ist, haben wir schon fast Mittag. Und da will er mit uns nach Verona. „Wenn ihr unsere Weine verstehen wollt“, meint er, „dann müsst ihr unsere Lebensart kennenlernen und das kann man nirgendwo besser als in Verona.“ Wir suchen also erst einmal einen Parkplatz. „Nicht so einfach in Verona“, meint Luca. Ach, das sind wir aus Köln gewohnt. Dann geht es über die Piazza delle Erbe. „Das ist das Herz der Stadt“, erzählt Luca, „vor allem wenn abends die ganzen Marktbuden, die mittlerweile mehr Kitsch als sonst was anbieten, weg sind. Hier gehen auch die Veroneser gerne einen Bollecine, also einen Schaumwein, trinken. Ein kleiner Tipp, wenn ihr euch mal ins Getümmel stürzen wollt, die Restaurants am südlichen Ende des Marktes sind sehr touristisch. Man sollte eher die im Schatten der Löwen Statue nehmen.“ Wir aber gehen weiter, einmal rechts, einmal links und schon sind wir in der Via Rosa an deren Ende das ‚Monte Baldo‘ liegt. „Hier gehe ich immer hin, hier trifft man noch viele Veroneser,“ und Luca bestellt drei Glas Trento DOC, diese werden vorbildlich in einem vorgekühlten Glas serviert und vor allem in einem großen Weinglas, nicht einem schrecklichen Sektkelch. An den Tischen sitzen ältere Herren, lesen Zeitung und trinken Kaffee. Langsam geht es auf Mittag zu und so kommen die ersten Leute aus den umliegenden Büros, bestellen ein Glas Bollecine oder einen Wein, nehmen sich etwas von den kunstvoll belegten Broten und setzten sich an einen Tisch oder stellen sich an eines der Fässer vor der Tür, um über das Weltgeschehen oder Fußball zu diskutieren. Erst dann geht der Veroneser mittagessen. Wir auch und zwar in die berühmte ‚Antica Bottega del Vino‘. Versteckt in einer kleinen Seitengasse liegt dieses auf den ersten Blick recht unscheinbare Lokal, aber wer eintritt merkt sofort, dass die ‚Bottega del Vino‘ anders ist. Im 16. Jahrhundert gegründet stand sie 2011 vor dem Aus. „Die familiengeführten Weingüter des Amarone haben eine eigene Vereinigung“, erzählt Luca, „und wir haben uns immer hier getroffen. Eh wir eine der ältesten Gaststätten Italiens und einen der großen Botschafter der Weine der Region verlieren, haben wir uns entschlossen die Bottega selber zu übernehmen. Jetzt sind die elf Familien nicht nur Winzer, sondern auch Gastwirte.“

Keller der Antico Bottega del VinoDas Serviceteam in der Antica Bottega del Vini VeronaEIN Klassiker - Gnocchi mit Ente

Luca stellt uns Luca vor, der die Bottega leitet. Wir verstehen schnell, warum die Bottega so besonders ist: Nachbarn kommen und holen sich ein Wasserglas voll einfachen Landweins ab, am Nebentisch sitzt ein Ehepaar aus Kalifornien und will ‚den besten Amarone‘ haben, im Hintergrund gibt es ein Geschäftsessen von zwei ansässigen Anwälten und dazwischen wuselt eine unfassbare Anzahl an Kellnern - schnell, präzise und immer lächelnd. Auf einer großen Tafel stehen fast 50 offene Weine, vom einfachen Soave für ein paar Euro bis zum Dom Perignon für 30 € das Glas. „Hier kann sich auch schon mal ein Cheval-Blanc drauf verirren“, erzählt Luca, und führt uns erst einmal in den Weinkeller. Es lagern Flaschen, als habe sie ein Orkan angespült. Luca zieht die Schublade einer alten Kommode auf, „hier wohnen die Sachen der DRC.“ La Tâche, Romanée St. Vivant, Grands Échézaux kommen zum Vorschein. „Wie macht man hier nur Inventur?“, denke ich. Oben gibt es die Klassiker der Veroneser Küche: rohes Rindfleisch mit Steinpilzen, Risotto mit Amarone, Gnocchi mit Ente, und zu allem kann man aus einer mindestens fünf Kilo schweren Weinbibel die passenden Tropfen aussuchen. Das Weinbuch schlage ich gleich wieder zu, mir wird schwindelig vor Augen. Die beiden Lucas kommen schnell ins Gespräch mit den Amerikanern vom Nachbartisch, schon steht eine Flasche Speri Amarone auf dem Tisch. „Probiert mal“ „Awesome …“ „Das ist der Winzer.“ Luca zeigt auf Luca. „Wir heißen hier alle Luca, dann kann man sich das auch noch nach zwei Flaschen Amarone merken“, sagt Luca II. „Ach ihr macht Bio-Wein“, sagt der Mann aus Kalifornien. Man kann nicht so ganz ergründen ob er das anerkennend oder sogar etwas abwertend meint. „Ja“, erklärt der Winzer Luca, „schon mein Großvater hat angefangen so wenig Chemie wie möglich einzusetzen und wir haben dann irgendwann ganz auf Pestizide und Herbizide verzichtet, da war der Schritt sich auch biologisch zertifizieren zu lassen nur logisch.“ Es gibt nicht viele Produzenten in der Region, die diesen Schritt gewagt haben, gerade beim Amarone ist das mutig, denn jetzt hat man keinen Notnagel für ein besonders verregnetes Jahr. Respekt dafür! Da stimmt uns Luca zu. „Daher gibt es 2014 auch keinen Amarone. Wir hatten zwar sehr gute Trauben, aber für eine längere Trocknung waren die nicht geeignet und dann kam noch der feuchte Winter, also haben wir beschlossen die Trocknung nach kurzer Zeit einzustellen und haben alles für den Valpolicella Superiore Sant’Urbano verwendet. Der ist dafür 2014 sensationell geworden …“ Stimmt. Es ist Zeit für den Espresso. Wir laden die Amerikaner vom Nachbartisch noch freundlich ein uns mal in Köln besuchen zu kommen auf der nächsten Europa-Tour. „Oh yes, we love German beer!“ Wir versprechen ihnen vier bis fünf davon, dann suchen wir unser Auto im Gewirr der Gassen.

Winzerfamilie - Die Speris

UNSERE WEINTIPPS

2016 VALPOLICELLA CLASSICO

In 2016 wieder mit unmittelbar ansprechendem fruchtigen Duft von Cranberries, Schwarzkirschen, und Aronia. Konturen von süßem Tabak. Schmeckt saftig und erfrischend. Ein nie zu unterschätzender, unbeschwerter Rotwein mit kaum zu überbietendem Trinkfluss. Als Begleiter zu würzigen Pastagerichten einfach eine Wucht. 14 – 16 °C

Empfehlung Falstaff Bio

shopping_basket 9,00 € 0,75l 

 

2015 VALPOLICELLA RIPASSO CLASSICO
Nachdem wir das Weingut besucht hatten, stellte sich uns die Frage, wieso wir eigentlich den genialen Ripasso nicht führen, der immer zu den besten Weinen der Region gehört. Bei seiner Herstellung werden im Frühjahr die besten Valpolicella-Fässer über den frisch gepressten Trester des Amarone gegeben, wobei die Gärung wieder für kurze Zeit in Gang kommt und zusammen mit der Süße des Amaronetresters für die besondere Aromatik des Ripassos sorgt. Bei Speri wird dem Ripasso, der traditionell eine große Bedeutung genießt, viel Aufmerksamkeit gewidmet, um ihm den Stellenwert als eigenständigen, großen Wein zu geben, den er aus Sicht der Familie verdient. Er ist ebenso saftig opulent, wie frisch und würzig und wegen seiner zurückgenommenen Süße nie aufdringlich, sondern ätherisch fein. 14 – 16 °C

shopping_basket 14,90 € im 5+1 0,75l

 

2012 AMARONE CLASSICO MONTE SANT’URBANO
Dass der Amarone von Speri zu unseren absoluten Lieblingsweinen gehört, hat sich sicher schon herumgesprochen. Direkt beim ersten Eindruck seines fantastisch tiefen und reifen Dufts wird unmittelbar klar warum: So viel Opulenz und Finesse von Frucht und Würze in einem Glas, trifft man selten an. Dunkle Beeren und reife Süßkirschen geben sich ebenso ein Stell-Dich-Ein wie süße, asiatische Gewürze und dunkle Schokolade mit gerösteten Haselnüssen. Im Geschmack eindringlich und intensiv, zugleich aber auch frisch und saftig. Auf eine demonstrative Süße wird im Hause Speri immer verzichtet, denn die Qualität dieses Ausnahme-Amarones hat sie nicht nötig. Milde bitterschokoladige Tannine und feinziselierte Säure im langen Nachhall sorgen für ein Lust-auf-mehr-Gefühl. Einfach genial! 16 – 18 °C

3 Gläser Gambero Rosso

shopping_basket 44,90 € 0,75l

 

HIER FINDEN SIE ALLE WEINE VON SPERI

 

*Bitte beachten Sie: Die in diesem redaktionellen Text ausgezeichneten Preise und Angebote beziehen sich auf das Erscheinungsdatum des Textes. Aktuell sind immer die im Shop hinterlegten Preise gültig. Die Angebotspreise sind gültig bis 30.11.2017.