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Dorade a la Gallega

Viele, auch ambitionierte Köche trauen sich nicht so recht an ganze Fische heran. Zu groß ist die Angst, das Essen könnte trocken auf dem Teller landen. Wir sagen: einfach mal ausprobieren! Eine mittelgroße Dorade schuppen (falls nicht schon im Fischhandel erledigt) und die Flossen abschneiden. Dann Haut und Fleisch in ca. 2 cm Abstand bis auf die Mittelgräte einschneiden. Leicht salzen und mit etwas Pimentón de la Vera (spanisches Paprikapulver) einreiben. Kurz vor dem Braten rundum mit Mehl bestäuben (das Mehl sollte auch in den Schnittflächen gleichmäßig verteilt werden). Eine Pfanne ca. 2 cm hoch mit Öl füllen, das Öl stark erhitzen, die Dorade darin heiß braten. Damit sie gleichmäßig gart, immer wieder mit einem großen Löffel heißes Öl aus der Pfanne darübergießen. Wenden und so lange braten, bis die Haut schön kross geworden ist.

Vor dem servieren mit einigen goldbraun in Olivenöl angebratenen Knoblauchscheiben bestreuen. Gerne auch einigen mehr. Dazu Zitronenstücke und grobes Meersalz reichen. Und natürlich ein Glas Wein...

Die Dorade mit Pimenton bestreuenund mit Mehl einreiben

 

Wein & Fisch

Manchmal muss es Rosé (oder sogar Rotwein) sein! Auch zu Fisch kann man sich zu etwas anderem als Weißwein inspirieren lassen. Hier gibt es dann allerdings ein paar Dinge zu beachten, etwa die Art des Weins. Leichte, fruchtbetonte Rote sind gut geeignet, oder frischer Rosé. Darüber hinaus ist die Zubereitungsart des Fisches entscheidend, so benötigt ein pochierter Fisch etwas eher Fruchtbetontes, nicht zu Strukturiertes. Gegrillter Fisch braucht durch seine Röst-Aromatik dann eher einen Wein mit mehr Fülle.

 Die Dorade immer wieder mit dem heißen Öl begießen