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Potage Parmentier

Ein früher Verfechter der allgemeinen Pockenimpfung, ein Pharmazeut, Agronom und Botaniker, sowie Verfasser der Schrift „Die Kunst alle Arten von Branntwein und Essig zu verfertigen“ (Leipzig, 1802) all das war Antoine Parmentier, aber er wird heute für etwas gleichzeitig Profaneres wie auch noch Tiefgreifenderes in Ehren gehalten. Denn Parmentier war der Kartoffel-Papst Frankreichs. Wie in Deutschland Friedrich der Große schreibt man in der Grande Nation Parmentier die Leistung zu, den Erdapfel vom exotischen Luxusgut, das direkt aus Amerika auf die Fürstentafeln kam, zum Grundnahrungsmittel gemacht zu haben. Und so ist der Wissenschaftler heute in den Namen vieler, meist grundständiger Kartoffelgerichte verewigt. Da gibt es „Hachis Parmentier“, Kartoffelauflauf, „Garniture Parmentier“, gewürfelte Bratkartoffeln, „Purée Parmentier“, Kartoffelpüree und „Salade Parmentier“ – Sie ahnen es…

Eine Kartoffelsuppe mit viel Lauch nennt man folgerichtig Potage Parmentier. Darum soll es hier gehen, denn tatsächlich ist eine gute, cremige Kartoffelsuppe ein hervorragendes Essen in Kombination mit Champagner. Vielleicht ist die Potage Parmentier deswegen so beliebt in der Champagne.

  • 400 Gramm Kartoffeln
  • 2 Stangen Lauch
  • Ca. 1 Liter Hühnerbrühe
  • Süße Sahne
  • Majoran, Salz, Pfeffer
  • Frischer Kerbel


Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden. Lauch der Länge nach halbieren und in feine Scheiben schneiden, nur das Weiße und maximal 2 cm des grünen Teils verwenden. Lauch bei geringer Hitze in Butter leicht anschwitzen, bis der Lauch glasig wird aber noch keine Farbe annimmt. Wenn der Lauch durchscheinend ist, mit Hühnerbrühe aufgießen und die Kartoffeln hinzufügen. Zum Kochen bringen und für etwa 30 Minuten kochen. Wenn die Kartoffelstücke zerfallen, mit dem Pürierstab fein pürieren, mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken und Sahne nach Geschmack dazu. Warm und mit frischem Kerbel bestreut servieren. Man kann auch geröstete Speckwürfel oder Croutons darüber streuen.

Dazu passt perfekt ein herzhafter Champagner, eher ein Blanc de Noirs, vorzugsweise aus Pinot Meunier. Leicht erdige Noten im Champagner harmonieren perfekt mit der Suppe, die Kohlensäure und Frische reinigt mit jedem Schluck den Gaumen, sodass die deftige Speise nicht zuviel wird.

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