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Maximin Grünhaus – Monopol, das begeistert

Eigentlich trennt nur der Grünberg das Weingut Maximin Grünhaus und den Stadtrand von Trier. Eine überbrückbare Distanz. Trotzdem fühlt es sich an, als sei man in einer anderen Welt auf dem Weingut der Familie von Schubert.

Maximin Grünhaus liegt in einem Seitental der Ruwer. Die Monopol-Weinberge ziehen sich auf der einen Seite des Tals entlang, fast in gerader Linie verläuft der Hang des Grüneberg in süd-östlicher Ausrichtung. Am Eingang des Tals liegt das Anwesen. Schloss, Kelterhaus und Keller, alles in einem kompakten Gut um einen Hof zusammengefasst. Wenn man hier steht, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt und in Frieden abgeschieden von dem weltlichen Trubel. Kein Wunder, geht doch das Anwesen auf das ehemaligen Hofgut der Trierer Benediktinerabtei St. Maximin zurück.

Hier wurden für die Mönche Weine in drei streng unterschiedenen Qualitäten gekeltert. Die Weine für die Äbte stammten natürlich vom besten Stück. Der Abtsberg liegt auf der runden Kuppe, wo sich das Seitental zum Ruwertal hin öffnet. Er ist noch heute mit seinem Untergrund aus blauem Devon-Schiefer die renommierteste Lage des Weinguts. Die Weine vom Abtsberg gehören zu den langlebigsten Rieslingen der Welt. Tiefer im Tal schließt sich der Herrenberg an, von dem die Chorherren ihren Wein bekamen. Der Herrenberg ist mit 19 Hektar die größte Lage von Maximin Grünhaus. Der Boden aus rotem Devonschiefer beeinflusst den Wein, zudem ist der hintere Teil des Herrenbergs etwas flacher und wird von drei Seiten vom Wald des Grünebergs eingefasst und gekühlt. Früher, zu klösterlichen Zeiten, führte das zu einem säurebetonterem Wein, der dadurch hinter dem Abtsberg zurückstehen musste. Heute unterstützen die Klimaerwärmung und die sensible Winzerarbeit von Maximin von Schubert den Herrenberg darin, in manchen Jahren den Abtsberg sogar noch zu übertreffen.

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Und dann gibt es da noch das Fleckchen ums Eck. Der Bruderberg ist gerade mal einen Hektar groß und liegt am äußersten Ende des Abtsberges, schon im Tal der Ruwer. Weil er vor allem Richtung Osten blickt und der Hang oberhalb bewaldet ist, liegt der Weinberg schon früh am Abend im Schatten. Lassen wir mal außen vor, was die einfachen Benediktinerfratres davon für einen Wein bekommen haben. Heutzutage erhalten wir erstmalig sogar ein Großes Gewächs vom Bruderberg. Vermutlich wird es aber erstmal dabei bleiben, da man sicher nicht in jedem Jahr damit rechnen kann. Denn das Terroir ähnelt dem des Abtsbergs, nur die kühlere Lage ist in den meisten Jahren unvorteilhaft. Wenn der Jahrgang aber warm war, dann gibt es vom Bruderberg einen leichten, frischen Wein, der die faszinierende Mineralität des Abtsbergs mitbringt. Nur, dass hier ein wenig üppige Textur gegen noch mehr Transparenz eingetauscht wird.

Wir waren bei der Verkostung des 2018er Jahrgangs so hingerissen, dass wir diesen Wein zu unserem WEIN DES JAHRES gemacht haben und ihn in Deutschland exklusiv anbieten.

Maximin von Schubert hat mittlerweile die ganze Verantwortung für das Weingut von seinem Vater übernommen, das war ein langsamer Prozess, der über mehrere Jahre allmählich vollzogen wurde. Heute ist der Wein dafür präziser als je zuvor. Wobei mit Kellermeister Stefan Kraml auch noch genügend Kontinuität da ist. Im Weinberg und im Keller wird sehr traditionell gearbeitet. Zwischen den Rebzeilen sprießt es grün und die Weine vergären langsam mit Weinbergs- und Kellereigenen Hefen. Wenn die Hefe-Stämme im Keller eine Ahnentafel hätten, könnten wir sie vielleicht bis zurück zur Zeit der Benediktiner verfolgen. Also wirklich sehr, sehr traditionell. Erst seit wenigen Jahren nutzt die Familie von Schubert im Keller Eichenfässer aus eigenen Eichen, die im Wald auf dem Grüneberg wachsen. Sogar auf demselben Schieferboden wie die Reben am Hang. Ein Küfer aus dem Nachbardorf fertigt die Fuderfässer, diese werden in den ersten Jahren nur mit Weißburgunder belegt. Frühestens ab dem dritten Jahr wird das Fass für Riesling verwendet. Die Familie war direkt begeistert von ihren eigenen Eichenfässern. Denn durch den langsamen Wuchs auf kargem Boden hat dieses Eichenholz besonders enge Poren und beeinflusst dadurch den Wein nur sehr wenig. Die eigenen Hefestämme und der langsame Sauerstoffaustausch durch die Fässer verleihen dem Wein seine besondere Eigenständigkeit und zeugen von der langen Tradition, die noch heute gepflegt wird. Und das Ganze nicht um ihrer selbst willen, sondern weil so diese herrlichen Weine entstehen können. 

 

2019 MAXIMIN RIESLING

Der Maximin ist auch in 2019 wieder ein typischer Ruwer-Riesling mit Leichtigkeit und Frische. Toll für die Terrasse und um den Sommer zu feiern. Einladende Aromen von Aprikose, Limette, Holunderblüte und Granny Smith begrüßen im Duft, der saftige Fruchtgeschmack folgt leichtfüßig, eine fein gesetzte Fruchtsüße federt gekonnt die Säure ab und erzeugt ein animierendes Spiel. Für Freunde typischer Rieslinge ein absoluter Hochgenuss, nicht nur, aber besonders im Sommer. Und, wie es sich für einen Riesling- Tausendsassa gehört, auch ein toller Begleiter zur leichten Küche, besonders mit asiatischem Einschlag.

2019 Maximin Riesling (0,75l) 8,19 € im 11+1 Angebot* shopping_basket

 

2019 ALTE REBEN RIESLING

Die alten Reben sind eine echte Preis-Genuss- Sensation! Zum einen: das ist klassischer Riesling-Stil vom Allerfeinsten, mit einer filigranen Struktur, wie sie bei von Schuberts einfach dazu gehört. Und zum anderen: das sind alte Riesling-Reben von Großen Lagen, nicht flurbereinigt und höchst steile Schieferhänge … So ein Wein wäre bei manch anderen Weingütern die Sortiments- Spitze. Das explodiert geradezu am Gaumen! Ein Wein voller Leben und Lebensfreude, prickelnd und fein. Das einfach süß zu nennen ist Barbarei.

2019 Alte Reben Riesling (0,75l) 16,47 € shopping_basket

 

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*11+1 Angebot: 12 Flaschen kaufen, 11 bezahlen
Angebote gültig bis 02.08.2020, bzw. so lange der Vorrat reicht.