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Lanzaga, Las Beatas & Remelluri - Telmo Rodriguez

Ein Tag mit Telmo Rodríguez bringt selbst einen erfahrenen Weinhändler um ein paar geliebte Gewissheiten. Irgendwann, als wir ihn im Wagen filmen, sagt er uns: „Zeigt mich bloß in eurem Film nicht beim Fahren. Alle denken, ich sei ein Flying oder Driving Winemaker und nur in der Gegend unterwegs. Das sieht so aus, als hätte ich keine Heimat, genau das Gegenteil ist der Fall.“ Ja, das Vorurteil hatten wir in der Tat. Ein Winemaker, der von einer großen Bodega zur nächsten eilt und überall Tipps und gute Ratschläge abgibt und einige der Weine unter seinem eigenen Etikett abfüllt. Es ist eigentlich genau andersherum. Telmo macht nur eigene Weine, zusammen mit seinem Partner Pablo Eguzkiza. Und es gibt auch keine großen Kellereien, aber langsam und der Reihe nach.

Wir fahren vom Ebro-Tal aus hoch auf die Klippen des kantabrischen Gebirges zu. Das Rioja ist keine einheitliche Hochebene, es besteht aus vielen kleinen Hügeln, Ebenen, Terrassen mit unterschiedlichen Terroirs und Klima. „Wir haben hier eigentlich 250 verschiedene Appellationen“, wird Telmo es nachher auf den Punkt bringen. Der kleine Ort Lanciego oder Lantziego liegt auf fast 600 Meter Höhe, das Weingut noch etwas höher, der Ebro unten im Tal gut 220 Meter tiefer. „Das ist entscheidend“, sagt Telmo, „das hier oben ist etwas ganz anderes als da unten im Tal.“ Er sagt nicht besser oder schlechter, er meint es nicht einmal in der Konnotation, es geht ihm um etwas anderes. „Es ist unsere Obsession“, damit meint er Pablo und sich, „eher zurück ins 17. und 18. Jahrhundert zu gehen als ins 20. In der Zeit machte jeder Ort seinen eigenen Wein. Es gab den Rioja von Lanciego, den von A Guarda, den von Villabuena. Jeder dieser Weine hatte seine Eigenart und innerhalb dieser Weine der Unterregionen gab es einzelne Weinberge, die noch etwas besser waren. Manchmal wurden sie einzeln abgefüllt, manchmal auch in eine Cuvée der besten Lagen des Ortes gegeben. Der Name des Ortes war entscheidend, er stand für Qualität, aber auch für einen speziellen Stil des Rioja. Im 20. Jahrhundert kamen dann die großen Abfüller und kauften die Trauben der Winzer. Einfaches und schnelles Geld für die Winzer erst einmal, aber sie vergaßen, wie man Wein macht und eine Garantie für hohe Traubenpreise gab es nicht. Vor allem auch keinen Anreiz, die besten Trauben zu produzieren, sondern einfach mehr davon.“

Wir gehen in die Kellerei von Lanzaga, die auf der Spitze eines Bergrückens hoch über dem Ebro-Tal steht. An seinen Flanken liegen steil die Weinberge auf weißem Boden, auf dem Bergrücken ist er rot gefärbt. Die Kellerei sind drei langgestreckte Riegel, die halb im Boden verschwinden, nur der hinterste ragt etwas aus dem Hügel heraus. Das Ganze sieht irgendwie modern futuristisch und doch sehr zurückhaltend aus. Der lange Glasbau entpuppt sich als die Halle, in der der Wein gemacht wird. Die großen Scheiben sind mit gebrauchten Fassdauben verkleidet, so, dass die Sonne nicht direkt reinscheinen, man aber wunderbar raussehen kann. „Wenn wir hier die Trauben verarbeiten, den Wein maischen und pressen, können wir auch einige der großen Glaselemente beiseiteschieben, so stehen wir eigentlich direkt im Weinberg, während wir das tun.“ Es klingt nicht, als ginge es dabei um eine esoterische Wirkung auf den Wein, sondern mehr um eine schöne Idee, die allen gefällt, bei der sich jeder wohlfühlt und so am Ende auch ein besseres Produkt entsteht. Das werden wir auch später bei den Büros wiederfinden, offen gestaltet und so, dass man dem Wein geradezu beim Werden zusehen kann. Jeder fühlt sich so dem, was er mit produziert, direkt verbunden. „In Spanien“, so Telmo, „wurden die Weine die letzten 100 Jahre von den Verkäufern gemacht. Sie bestimmten, wie er zu schmecken hatte und nicht der Winzer. Dabei waren die Verkäufer oft weit weg vom Wein. Sie wussten manchmal gar nicht, wie er überhaupt gemacht wird.“ Telmo erzählt das alles sehr ruhig und durchdacht, obwohl es irgendwie alles harte Sätze sind, wenn man sie in den Kontext zu dem, was auch heute noch im Rioja passiert, setzt. Wir werden noch mehr harte Sätze hören.

„Wir haben 27 Betontanks, in denen wir die Mazeration und die Gärung machen“, erzählt Telmo, „Beton kam Anfang des 20. Jahrhunderts ins Rioja und er ist ziemlich interessant, denn er interagiert mit dem Wein, ohne wirklich etwas zu verändern. Daher sind die Tanks auch nicht versiegelt. Ist allerdings beim Saubermachen deutlich mehr Arbeit.“ „Warum ausgerechnet 27?“ „Wir haben hier 27 verschiedene Parzellen und so können wir jede einzeln ausbauen und dann sehen, was daraus wird. Wir wollen im Keller so wenig wie möglich verändern und so können wir mit den einzelnen Lagen sehr puristisch umgehen.“ Wir gehen in die beiden Fasskeller, die langsam schräg in der Erde verschwinden. „Wir haben uns gefragt, wie so etwas früher gebaut wurde und sind dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen gekommen. Die Schräge sorgt für eine langsame, aber gleichmäßige Luftzirkulation, so entsteht kein Schimmel oder muffiges Klima. Die Wände hier sind nicht aus Beton, sondern aus gepresstem Lehm und Sand, das sind Materialien, die man hier vorfindet und mit denen schon immer gebaut wurde. Im Grunde ist das ein ganz alter Keller, den wir hier neu gebaut haben.“ Wir wundern uns, keine neuen Barrique-Fässer im Keller zu finden. Hier stehen fast nur Fuder und andere große Fässer herum, zumeist schon länger im Gebrauch. „Wir denken“, meint Telmo, „die Barrique-Fässer, das ist nicht das traditionelle Rioja, das ist das industrielle Rioja. Sie kamen ja erst Anfang des 20. Jahrhunderts in die Region, als die großen Kellereien anfingen, alles aufzukaufen. Was hat der Geschmack von Barrique mit dem Terroir von Lanciego zu tun?“

Das Terroir von Lanciego. Wir stehen in einem der Weinberge. „Hier waren früher alles Trockenmauern. Die waren aufgebaut, um Grenzen zu ziehen, sie bestimmten die Wege, aber sie hielten auch die kalten Winde von der Sierra etwas ab. Als man mit der industriellen Bewirtschaftung der Weinberge begann, hat man sie alle abgerissen.“ Er zeigt auf einen großen Hügel. „Da liegen die Steine, die alleine von den Weinbergen rundherum stammen.“ Hier stehen jetzt wieder einige der Trockenmauern. „Wir bauen sie wieder auf und restaurieren sie, wo sie noch erhalten sind. Sie gehören zur Kultur des Rioja. Es ist doch respektlos, diese Mauern, die hier Generationen von Bauern aufgebaut haben, einfach abzureißen. Wir reden immer von Respekt im Weinbau, Respekt vor der Natur, der Geschichte, den Menschen. Und dann reißen wir jahrhundertealte Mauern ab, nur um besser mit dem Jeep oder dem Schlepper durchzukommen …“ Irgendwann verstanden wohl auch die Leute im Dorf, was die beiden seltsamen Winzer da oben auf dem Berg wollten. „Sie sagten uns, sie seien froh, dass wir da sind, da wir ihre Landschaft und ihre Tradition respektieren würden.“ Wir fragen Telmo, ob er hier expandieren will. „Wir machen hier auf Lanzaga 60.000 Flaschen. Ich glaube, das ist eine gute Menge, um einen individuellen Wein zu machen.“ Für das Rioja ist Lanzaga ein regelrechter Kleinstbetrieb.

Las Beatas! Ein Weinberg, der für Furore gesorgt hat und der unter den jungen Winzern des Rioja in wenigen Jahren einen Status gewonnen hat wie in Burgund vielleicht die großen Lagen der DRC. Las Beatas ist, wie wir schnell lernen werden, nicht einfach ein Weinberg, er ist das Versprechen, dass es ein anderes Rioja gibt. Ein Rioja jenseits der großen Weinfabriken, die ihre Weine ausschließlich nach Reserva und Gran Reserva unterscheiden. Hinter Labastida geht es wieder auf die Berge zu. Die Weinreben werden spärlicher, viele Flächen sind aufgegeben. An den steilen Hängen sieht man überall die Spuren uralter, längst verlassener Terrassen. „Die Region hier oben nennen wir Viña Viejas, den alten Weinberg“, erzählt Telmo, „das sagt doch alles.“ Wir steigen an einem großen Felsen auf, der oben abgeflacht in der Landschaft liegt. In dem Stein sind seltsame Einkerbungen, Rinnen und Becken. „Das ist ein Truchal. Von der römischen Zeit bis ins frühe Mittelalter hat sich die Weinbereitung nicht groß geändert. Man hat die Trauben immer direkt am Weinberg gepresst und den Most transportiert. Hier in den Kerben hat man die Presse verankert. Der Most ist dann durch die Rinnen gelaufen und konnte dann aufgefangen werden. Man findet oben am Rande der Berge viele Truchal, unten in der Ebene kaum.“ Wir stehen auf dem Fels und sehen uns um. Hier oben gibt es nur noch dort Weinberge, wo die kleinen Seitentäler einigermaßen gerade planierte Flächen erlauben, Terrassen sehen wir kaum noch. Unten ziehen sich große Flächen dahin. „Da in der Schleife des Ebro“, zeigt Telmo, „das ist die Vina Tondonia.“ Eine der berühmtesten Lagen der Rioja, angelegt 1910–1914 auf dem Schwemmland des Ebro, 100 Hektar groß. „Das war die Zeit, wo man hier oben den Weinbau aufgab. Unten konnte man günstiger produzieren.“ Telmo zeigt in Richtung der Berge: „Da, die Terrassen, die paar schmalen Streifen, das ist Las Beatas. Ich habe viel vom Weinbau an der nördlichen Rhône gelernt. Die Lagen, über die man spricht in Hermitage, Cornas oder der Côte-Rôtie, sind nicht die unten im Tal, es sind immer die schwierigen Lagen, am Hang, hoch oben, steil, eher kühl und schwierig zu bewirtschaften. Das war unsere Idee, als wir uns hier oben umgesehen haben.“

Wir fahren rüber. 1,9 Hektar mit alten Bruchsteinmauern in Terrassenform gebracht. Das Abenteuer ging vor 20 Jahren los. „Ein Teil des Weinbergs wurde seit 50 Jahren nicht mehr bewirtschaftet. Einige Reben hat noch ein alter Mann mit Hacke und Muli bearbeitet, aber eigentlich war das alles verwildert. Zwischen den Mauern kamen Reben hervor, die wir gar nicht zuordnen konnten. Der Weinberg hat noch nie einen Trecker gesehen.“ 15 Jahre lang haben sie erst einmal Mauern wieder aufgebaut, die Reben, die noch da waren, hochgepäppelt und das alte Rebmaterial vermehrt, um neu pflanzen zu können. „Hier stehen jetzt zehn verschiedene Rebsorten im Mischsatz, so, wie man das früher gepflanzt hat. Und es gibt viele Kräuter, Blumen, alle Arten von Pflanzen. Für mich“, sagt Telmo, „ist das ein magischer Ort. Dieser Weinberg hat ein besonderes Talent und wir wollen hier keinen Wein machen, wir wollen einen ernten.“ „Baut ihr biodynamisch an?“, fragt Inka. Telmo wiegelt ab: „Das ist auch wieder so eine Mode, jeder erzählt, er baue biodynamisch an, damit es überhaupt etwas zu erzählen gibt … Wir machen, was der Weinberg uns vorgibt, da gibt es nicht viel zu sagen.“

Wir fahren wieder runter an den Ebro. In einem kleinen Ort hat Telmo einen alten Keller gekauft, Bruchsteinwände, schiefe Holzbalken auf dem Dach, zwei Gänge, die tief in den Felsen dahinter führen. Vielleicht 100 m² insgesamt. „Das war eine typische Kellerei des Rioja. Jeder hatte so etwas, mal etwas kleiner oder größer. Als wir den Keller gekauft haben, ist seit mindestens dreißig Jahren kein Wein mehr drin gemacht worden und trotzdem war der Raum noch voll von Hefen. Im 17. Jahrhundert sind die Mauern errichtet worden, wir haben in den Hefen 400 Jahre Rioja, auch das ist ein Stück, mit dem wir unserem Wein wieder Geschichte zurückgeben wollen. Hier machen wir Las Beatas.“ Wir staunen über die Abwesenheit jeglicher Technik. „Nicht einmal ein Sortiertisch“, scherze ich. „Sortieren, sortieren, sortieren“, antwortet Telmo sofort, „wir denken, wenn wir nur die perfekten Trauben nehmen, bekommen wir den perfekten Wein, in Wirklichkeit haben wir dann aber einen langweiligen Wein. Kleine Fehler machen doch das Leben spannend und die verändern sich. Ich will nicht den perfekten Wein, ich will den Wein von Las Beatas. Perfekte Menschen werden ja auch schnell langweilig.“ Wir verkosten den ’14er vom Fass. Er erscheint schon erstaunlich offen. „Ein großer Wein ist von Anfang an groß“, sagt Telmo, „natürlich entwickelt der sich noch, aber nur, wenn man ihn maskiert, schminkt, wenn man viel im Keller macht, dann braucht er Zeit, um überhaupt was zu zeigen.“ Der Las Beatas liegt in großen Fuderfässern. „Ja, für einige Weine benutzen wir auch Barrique, aber die Lagenweine kommen ins große Fass. Da wollen wir die Individualität des Weinbergs erhalten.“ Wir dürfen noch von einem anderen Fuder verkosten. Der Wein ist kräftiger, vielleicht ein wenig mehr das, was wir unter dem Namen Rioja gewohnt sind. „Ja, das ist ein anderer Weinberg, den wir jetzt seit ein paar Jahren pflegen und von dem ich mir viel verspreche, aber das werden wir so wohl noch nicht verkaufen. Wir müssen erst einmal lernen, mit dem Weinberg umzugehen und der Weinberg muss auch erst einmal zu sich selber finden, sich an das erinnern, was er einmal war.“ In der Tat, Telmo ist kein Flying Winemaker, er ist eher ein suchender Winzer.

Mittags sind wir mit Telmo auf Remelluri oder besser auf Granja Nuestra Señora de Remelluri. Das Weingut gehörte früher zu einem Kloster, das oben auf einem Felsen stand. Von der Ermita de Toloño stehen nur noch ein paar Ruinen, das Weingut im Tal, das einst der Verwaltungssitz und das Landgut der Mönche war, blüht gerade wieder auf. In der Küche gibt es Makrelen, die über offenem Kaminfeuer gebraten und dann mit viel Olivenöl, in dem man Knoblauch und getrocknete Paprika geröstet hat, übergossen werden. Ein baskisches Gericht, und Remelluri liegt auch genau auf der Grenze zwischen dem Baskenland und La Rioja. „Das Weingut ist als Ort so wichtig für die Region, dass hier sogar einige der Geheimverhandlungen zwischen der ETA und der spanischen Regierung stattgefunden haben“, erzählt Telmo. Er ist hier aufgewachsen, sein Vater hat Remelluri in den 60ern gekauft und versucht, auch die Flächen zurückzukaufen, die mit der Säkularisation Ende des 19. Jahrhunderts in anderen Besitz kamen. Jetzt ist Remelluri wieder vollständig. „Wir haben Remelluri immer als eine Art Grand Cru des Rioja angesehen. Seit ungefähr 1.000 Jahren gibt es das Weingut hier oben und wahrscheinlich ist hier auch schon früher Wein angebaut worden. Wir liegen hier ein wenig abseits, getrennt durch ein paar kleine Täler und Bergausläufer vom Rest des Rioja.“ Und wenn man im Garten von Remelluri steht, liegt einem in der Tat das Rioja zu Füßen.

Wir fahren durch die Weinberge weit hinauf an den Hängen der Sierra. „Der höchste Weinberg des Rioja“, Telmo zeigt auf ein paar Reben, „hier ernten wir manchmal Mitte, Ende November schon im Schnee. Als wir hier Weinreben pflanzten, erklärten uns viele für völlig verrückt, aber auch hier haben wir einen Truchal gefunden, es muss dort oben also schon einmal Wein gegeben haben.“ Und der Weißwein, der hier wächst, ist einmalig. Von Remelluri aus ist Telmo auch mit dem Wein-Virus infiziert worden, aber der Erfolg war ihm nicht wirklich in die Wiege gelegt. „Meine Ideen stimmten nicht wirklich mit denen meines Vaters überein, also wollte ich erst einmal einen eigenen Wein machen und meine Gedanken umsetzen. Ich hab ihn gefragt, ob er mir etwas Geld leihen könne. Er meinte, dass das alles Unfug sei und hat mir ungefähr 500 € angeboten.“ Telmo hat sich Partner gesucht, die seine Ideen mittrugen und der Erfolg hat ihm recht gegeben. Jetzt ist er wieder zurück auf Remelluri und auch hier wird sich sicher mit der Zeit das ein oder andere ändern. Als wir mit ihm und seinen Hunden zu Fuß runter nach Labastida gehen, wo wir unseren Wagen stehengelassen haben, zeigt er uns noch einen Weinberg. „Das ist was Besonderes, ich glaube, den werde ich auch mal gesondert ausbauen, das könnte einer der Besten des Rioja werden. Ganz anders als Las Beatas, aber auch großartig.“ Kurz vor Labastida kommen wir an einem Bergrücken vorbei, der bis oben hin mit verbuschten alten Weinterrassen voll ist, erzählt Telmo noch: „Da hab ich die besten von gekauft. Wollte ja ohnehin niemand haben. Die wollen wir auch noch bepflanzen, das ist uraltes Rebland und Labastida galt ja immer als die Wiege der besten Rioja.“ Als er und seine Hunde über die Landstraße zurück nach Remelluri gehen, wissen wir, dass es Telmo sicher nie langweilig werden wird und dass wir in der Zukunft noch das eine oder andere Mal ins Rioja fahren müssen.

 

SOMMELIER CHOICE

Die klassischen Sorten Tempranillo, Graciano und Garnacha reifen für den Lanzaga 14 Monate lang in Eichenfässern. So entsteht ein klassischer Rioja mit moderner Prägung. Edler Duft mit feiner Zurückhaltung. Delikat nach reifen dunklen Früchten, Zedern, schwarzem Pfeffer und etwas Unterholz. Ätherische Frische zeigend, die sich am Gaumen unmittelbar fortsetzt und einen feinen Schmelz mit edlem Gerbstoff freigibt, der lang nachklingt. Große Klasse!

2009 Lanzaga, Telmo Rodriguez, Rioja 0,75l 19,90 €

 

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