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Kleinod in den Marken - Saladini Pilastri

Kein Volk macht so fleißig Wein wie die Italiener. Hier im Stiefel findet man im kleinsten Ort, auf der abgelegensten Insel, im hintersten Absatz mindestens einen kleinen Rebstock! Richtig bekannt sind bei uns allerdings nur ein paar Gebiete, wie die Toskana oder das Piemont. Diese Klassiker sind ja gar nicht mehr wegzudenken. Doch ein kleines Anbaugebiet hat sich klamm heimlich in unsere Herzen und auf unsere Zungen geschlichen. Die Marken.

Was, die machen da Wein?

Ja.Tatsächlich. Eingekesselt zwischen der Emilia-Romagna, Umbrien und den Abruzzen, direkt zwischen der sonnigen Adria und dem bis zu 2912 Metern hohen Faltengebirge, gli Apennini, liegt dieses vinophile Kleinod. Schon dieRömer unterhielten hier große Pflanzungen und der Wein aus der Region an der Adria wurde sowohl in den einfachen Tavernen als auch bei den großen Festen der Adeligen ausgeschenkt. Er war einfach, aber gut. Und diese Qualitätsspanne gibt es heute noch.

An den langen Stränden der adriatischen Küste wird sich eher die günstige, einfache Variante einverleibt. Doch abseits des Bade- und Touristenbetriebs findet man mit etwas Glück noch sehr gute Qualität zu verblüffend niedrigen Preisen! Genau zu dieser Sparte gehört auch das Weingut des Conte Saladini Pilastri, das dazu auch noch komplett biologisch arbeitet!

Vor circa einem Jahr haben wir Ihnen diesen Preis-Genuss-Knaller vorgestellt und in dieser kurzen Zeit hat er sich seinen Stammplatz im Weinkeller felsenfest gesichert. Was für ein Einstand! Aber es ist ja auch fast zu schön, um wahr zu sein: Der „einfache“ Falerio ist eine charakteristische Cuvée der Marken: aus Passerina, Pecorino, Trebbiano und etwas Chardonnay entsteht ein leichter Wein mit feinen Birnen- und Blütenaromen, verriet uns Saladini. Na, eigentlich einer, der jedem Essen schmeichelt, unaufdringlich und grazil. Ob krosse Bruschette, ein kräftiges Carpaccio oder gebratener Pulpo, der Falerio steht ihnen allen.

Der Pecorino ist dagegen schon etwas breitschultriger. Die gleichnamige Rebsorte lässt auch versierte Weinkenner etwas irritiert dreinschauen, ist mit diesem Begriff doch meistens ein ziemlich köstlicher Hartkäse aus Schafsmilch gemeint. Woher der Name tatsächlich kommt, weiß man nicht, dass die Namensvettern allerdings gut zueinander passen, liegt auf der Hand.

Die beiden roten Vertreter, Rosso Piceno und der Piediprato stehen den Weißen um nichts nach.Der Rosso Piceno ist frisch, wunderbar duftend, beerig, ein richtiger italienischer Charmeur. Sein großer Bruder, der Piediprato, ist dichter, ausladender. Der Ausbau in kleinen Holzfässern gibt ihm noch mal einen runden, sehr eleganten Charakter. Grandi vini per pochi soldi!

 

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