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Juvé y Camps: 40 Jahre Reserva de la Familia

Die Geschichte der Bodega Juvé y Camps beginnt in den 20er Jahren, als man auch in Barcelona Charleston tanzte und aus allen Lokalen der Swing zu hören war. Es waren die Roaring Twenties, und auch hier gab es Flapper Girls mit modischen Kurzhaarschnitten. Das Getränk der Stunde: Cava. Damals begann Joan Juvé gemeinsam mit seiner Frau Teresa Camps Schaumwein unter eigenem Namen zu produzieren, ganz nach dem Vorbild des Champagners. Diese Tradition wird noch heute fortgeführt und Juvé y Camps hat sich mit seinen Cavas einen Namen von Weltrang gemacht.

Wann und von wem wirklich erstmals in Spanien ein Schaumwein in der Tradition des französischem Edelpricklers hergestellt wurde, ist unklar. Es muss im späten 19. Jahrhundert gewesen sein, aber verschiedene Produzenten beanspruchen diese Vorreiterrolle für sich. Ganz zu Anfang haben die Winzer sogar französische Rebsorten verwendet, um in direkte Konkurrenz zum Champagner zu treten. Cava hieß eine lange Zeit Xampàn, die katalanische Verballhornung von Champagner.

Fest steht, dass der erste Cava aus den heutigen Standard-Sorten Parellada, Xarel-lo und Macabeo bereits 1879 auf den Markt gebracht wurde. Mittlerweile wird Cava fast ausschließlich aus diesen Sorten hergestellt und das Zentrum der Produktion liegt in Sant Sadurní d‘Anoia, etwa eine Stunde westlich von Barcelona. Das Tal wird beschirmt vom Montserrat-Berg, der aus dem Katalanischen Küstengebirge ragt – ideale Bedingungen für die Rebsorten des Cava.

Zwar wird Cava in der traditionellen Flaschengärung auf dem Rüttelpult hergestellt, aber durch die besonderen Rebsorten ergibt sich ein Schaumwein mit ganz eigenständigem Charakter, der nicht abgekupfert wirkt, sondern als willkommene Ergänzung gilt. Die katalanischen Winzer stellen vornehmlich Jahrgangs-Cava her, außerdem ist es hier weit verbreitet, keine Versanddosage hinzuzugeben und den Cava als Brut Nature auszubauen.

Mit der Reserva de la Familia hat Juvé y Camps vor 40 Jahren ihren bekanntesten, ja schon ikonischen Cava kreiert. Zum Jubiläum kommt er nun in limitierter Auflage auf den Markt. Ganz anders war das in seinem Geburtsjahr 1977, als diese Flaschen noch ausschließlich für Familienfeste vorbehalten waren. Doch überzeugten begeisterte Gäste und Freunde der Juvés das Familienoberhaupt, diesen Schaumwein in den Handel zu bringen. Seitdem hat sich der Reserva de la Familia gewandelt. Heute ist er ein Jahrgangs-Cava, der zur Gran Reserva heranreift. Zur Feier des 40. Geburtstags hat sich das Unternehmen aber entschlossen, den Wein noch einmal genauso zu machen, wie damals in den 70ern, als die versammelte Abendgesellschaft meinte, er müsse unter die Leute gebracht werden: ein vermeintlich simpler Wein ohne Jahrgangsangabe, nicht ganz so lange auf der Hefe, aber dabei ungemein verführerisch und extrem limitiert.

RESERVA DE LA FAMILIA Brut Nature Edición Limitada

Zum Jubiläum ist eine Reserva de la Familia entstanden, die mit ihrer sehr feinen Perlage und Aromen von geröstetem Toast und Mandeln, von Zitrusfrüchten, Apfel und Aprikose begeistert. Völlig unverfälscht bleibt diese Aromen-Komplexität erhalten, wurde doch keine Dosage zugefügt. Die Reserva de la Familia ist daher wirklich trocken, aber wegen der Sonne des Südens mit einer verhaltenen, reifen Säure ausgestattet: sehr schön als Aperitif zu Fischgerichten oder für einen schönen Tapas-Abend.

16,90 € (0,75l; 1l = 22,53 €)

Brauchen Sie noch etwas Inspirationen für Tapas? In unserem WeinBrevier Spanien - Zurück zum Ursprung finden Sie viele tolle Rezepte passend zu den Schaumweinen der Iberischen Halbinsel.