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Inside Bordeaux: Die Zitadelle von Blaye

Alleine der Blick über die endlos erscheinende Gironde ist von hier oben sagenhaft und einen Besuch wert. Bei schönem Wetter kann man gemütlich durch das Médoc fahren und mit einer Fähre von Lamarque nach Blaye übersetzen. Schon zu römischer Zeit gab es auf dem 40 Meter hohen Felsen eine Festung, die kompletten 40 Hektar bebaute dann aber erst der Festungs-Meister von Ludwig XIV., Sébastien de Vauban. Mit dem auf einer Insel liegenden kleinen Fort Paté und dem Fort Médoc auf der anderen Seite der Gironde gehören die Verrou Vauban mittlerweile zum Weltkulturerbe. Wenn man über die alten Bastionen, Demi-Lunen und Courtinen schlendert, auf den weiten blauen Himmel und auf das träge braun dahinfließende Wasser schaut, kann man fast vergessen, wofür die Mauern errichtet worden sind. Wer übrigens über die Landstraße wieder nach Bordeaux hineinfährt, kann einen weiteren “Festungsbau” besichtigen. Ein U-Boot-Bunker der deutschen Wehrmacht steht breit und grau im alten Hafen.

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Die Zitadelle von Blaye