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Gramigna al Ragù di Salsiccia

Wir wollen uns lieber nicht in das Kreuzfeuer der Glaubenskriege um Spaghetti Bolognese oder Tagliatelle all‘ Ragù begeben. Immerhin sind sich auch bei uns im Kölner Weinkeller nicht alle einig, was am Ende besser ist, die Ursprünglichkeit des Ragù oder das simple Wohlfühlessen namens Spaghetti Bolognese.

Stattdessen stellen wir ein etwas anderes Pasta-Gericht vor, das ursprüngliche aus der Emilia-Romagna stammt und mit dem man wahrscheinlich beide Seiten der Bologneser Nudel-Fehde versöhnlich an einen Tisch locken kann: Gramigna al Ragù di Salsiccia. Es ist ebenfalls ein Nudelgericht mit einer Fleisch-Tomaten-Sauce, nur dass hier kein Rindfleisch verwendet wird, sondern der Fleischbrät aus Salsiccia. Das Gericht ist zudem in der Zubereitung lachhaft einfach, sodass es sich als Familiengericht mit wenig Aufwand machen lässt. Hier treffen einfache Zubereitung und Wohlfühlfaktor perfekt mit typischer Ursprünglichkeit zusammen.

 

Wie immer in der italienischen Küche kommt es auf jedes Detail an. Wir empfehlen also, sich genau an die Zutatenliste zu halten:

 

  • 4 Salsiccia (die Sorte ohne weitere Gewürze wie Fenchelsamen oder ähnliches)
  • 125 ml Weißwein
  • 400g gehackte Tomaten (außer im Hochsommer, wenn die Tomaten wirklich gut sind, würden wir hier zu Dosentomaten raten.)
  • 300g Gramigna (ähnliche Nudelform wie – kurze – Makkaroni, kann durch diese ersetzt werden.)
  • Parmesan
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

 

Zunächst drückt man die Füllung aus den Salsiccia. Den Fleischbrät bei mittlerer Hitze für etwa 5 Minuten anbraten, bis eine gewisse Bräunung erreicht ist. Mit dem Weißwein ablöschen und auf etwa ein Drittel der Menge reduzieren. Die Dose Tomaten hinzufügen. Manche Rezepte verlangen hier, die Tomate vorher zu passieren. Etwa 20 Minuten auf geringer Hitze einkochen.

Währenddessen (etwa nach 10 Minuten) die Nudeln al dente kochen. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen, unter die Sauce heben und sofort servieren. Mit viel Parmesan und etwas frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

 

Dazu empfehlen wir einen echten Wein der Emilia: Federico von Pandolfa.