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Das Beste 2009

Jedes Jahr zieht der WineSpectator Ende November seine Verkostungs-Bilanz und erstellt eine Liste der 100 besten Weine des Jahres. Die Besten? Der WineSpectator hat hier besondere Vorstellungen, denn es sollen nicht nur die unbezahlbaren und oft unerreichbaren Weinikonen ausgezeichnet werden, sondern die Redakteure suchen aus den 17.000 im Laufe des Jahres verkosteten Weinen die Besten nach Qualität, Preis / Genuß-Verhältnis, Verfügbarkeit und Erlebniswert heraus.

Gut so, denn was nützt es dem normalen Weinfreund, wenn mal wieder ein Château Ausone oder ein Romanée Conti als der Top Wein des Jahres gefeiert wird und er gar nicht oder nur um den Preis eines Kleinwagens zu bekommen ist. Gerade in 2009, so schreibt der WineSpectator, habe die Kategorie Valueeine besondere Rolle gespielt. Schließlich geht es ja nicht darum, mit Wein zu protzen, als vielmehr guten und bezahlbaren Wein mit viel Spaß zu genießen. Das war auch immer unsere Meinung, deshalb freuen wir uns, dass wir Ihnen einige Weine aus dieser Liste noch anbieten können.

Da ist an Platz zwei der Best-of-Liste ein alter Bekannter, der Numanthia 2005 aus dem Toro und damit ein Wein, der bei 96 Punkten nicht nur erstaunlich günstig, sondern auch sehr spannend ist. Schade, dass es ihn so nicht mehr geben wird, denn die Familie Eguren hat das Weingut an LMVH verkauft und mit dem 05er ihren letzten Jahrgang mit der alten Mannschaft aufgelegt. (Keine Angst, denn die Egurens haben ein neues Weingut in direkter Nachbarschaft erworben.

Bester Italiener auf Platz 5 ist der Castello die Brolio 2006 , mit ebenfalls 96 Punkten auch gleichzeitig der beste Chianti aller Zeiten. Gut, dass wir diesen Wein gerade im Angebothaben.

Der beste Wein aus dem klassischen Gebiet für große Weine ist erstaunlicherweise kein 1er Cru und keiner der sonst so groß gehandelten Namen und somit auch ein erstaunlich günstiger Vertreter der edelsten Appellation des Bordeaux. Château Haut-Bages Liberal, als 06er für weinger als 30,- € ein reglerechtes Bordeux Schnäppchen. Leider gibt es nur noch wenige Flaschen, weshalb wir die Abgabe limitieren müssen.

Gut, dass der WineSpectator auch an eher in Vergessenheit geratene Gebiete denkt wie z.B. das Elsaß. Wie es so ist, man schaut eine Zeit lang nicht hin und dann gibt es doch immer wieder was zu entdecken, wie den erstaunlich günstigen Riesling des Traditionshauses Trimbach. Ein weiterer Bordeaux auf der Liste ist allerdings einer der ganz großen Klassiker, von dem es in der Subskription fast immer viel zu wenig gibt. Zum Glück haben wir damals noch einige Flaschen zurückbehalten und können ihn daher jetzt zu einem sehr guten Preis anbieten. Die Rede ist natürlich von Château Leoville-Barton mit 94 Punkten (und 19 bei René Gabriel) einer der Top-Jahrgänge dieses sehr gefragten Weins.

Eine überraschende Position auf der Liste ist der Pinot Grigio vom italienischen Weisswein-Nestor Livio Felluga. Nicht überraschend, weil der Wein hier nicht hingehörte, sondern weil man so einen Pinot Grigio schnell übersieht. In Deutschland würde man sich kaum noch trauen, diesen wunderbaren Wein auf die Top-Liste zu setzen. Wein unterliegt halt auch immer der Mode.

Weine die wir ganz besonders lieben sind ja die Côtes du Rhône Village der Familie Perrin. Nicht nur ihr berühmter Château de Beaucastel ist immer eine Erwähnung wert, gerade die erstaunlich günstigen Rasteau, Cairanne und Co. gehören unter dem Gesichtspunkt Value zum Besten, was wir im Keller haben. Dieses Jahr hat es der Vinsobres aus der jüngsten Village-Appellation der Rhône auf die Bestenliste geschaft.

Nicht widersprechen möchten wir dem WineSpectator auch bei seiner Auswahl im Bereich Champagner. Der 1er Cru brut von Louis Roederer gehört mit seinen frischen Cassis-Noten sicherlich zum interessantesten, was es in der Champagne gibt.

Alles in allem wieder eine sehr spannenden Liste in diesem Jahr.