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Bodenhaftung nicht verlieren – Weingut Gernot Heinrich

Authentisch ist das Schlagwort. Die Familie Heinrich im Burgenland mit Lagen in Neusiedlersee und Leithaberg hat sich auf die Fahnen geschrieben, Weine ganz nah an der Natur zu machen. Gernot und Heike Heinrich betreiben biologisch-dynamischen Anbau mit viel Handarbeit, arbeiten im Keller möglichst ursprünglich und bauen in erster Linie autochthone Rebsorten an. Bei fast allen Weinen bevorzugt Heinrich die Spontanvergärung mit langem Schalenkontakt und Reife auf der Hefe, teils im Holzfass oder im Stahltank. Die Landwirtschaft nach der Lehre Rudolf Steiners bedeutet hier im Weingut vor allem, nicht nur das Klima, sondern auch die Bedingungen im Boden zu kennen. Also quasi noch eine Steigerungsform dessen, was gemeinhin unter Terroir verstanden wird. Denn bei Heinrich ist Terroir in Bewegung – es vollzieht eine stetige Entwicklung im Kreislauf der Natur. Das zu verstehen ist die Grundlage wirklich authentischen Weins in Gernot Heinrichs Verständnis.

Aber genug Gerede um Authentizität! Letztlich kommt es doch nicht darauf an, wie echt ein Wein ist, sondern wie er schmeckt! Wir wollen gerne Tropfen im Glas haben, die ihre Herkunft spiegeln, einzigartig sind – aber vor allem wollen wir begeistert werden. Zum Glück geht das hier Hand in Hand.

Gernot Heinrich gilt zu Recht als einer der Rotwein-Stars in Österreich. Beeindruckender Blaufränkisch kommt von den Lagen am Leithaberg, deren Böden von Kalk und Schiefer dominiert sind. Am Nordhang des Gebirges gibt es die Lage Alter Berg. Das ist ein großer Kalksockel mit dürrer Humusauflage: Hierher kommen Weine von fast burgundischer Eleganz. Die bekanntesten Cuvées des Hauses sind Pannobile, Gabarinza und Salzberg; eigenständige, vielfach ausgezeichnete Rotweine, die auf autochthonen Sorten aufgebaut wurden.

Auch der Einstiegswein, einfach „red“ genannt, wird nicht vernachlässigt, sondern profitiert vom Knowhow der Heinrichs. Übrigens: wenn er nicht den Namenszusatz organic trägt, stammt der red von Weinbergen, die noch in der Umstellung zur biologischen Bewirtschaftung sind.

Darüber hinaus hat er mit seiner Linie Freyheit konsequent auf Naturwein gesetzt. Er zieht diese Weine unfiltriert und mit einem nur homöopathischen Anteil Schwefel auf die Flaschen. Das Ergebnis sind überaus spannende Weine, die mit ungewöhnlichen Aromen (Kardamom, Nüsse, Kreide) und teils überraschender Farbe (der Grauburgunder ist leicht rosa gefärbt) aufwarten können.

Es gibt viel zu entdecken!

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