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Prosecco

Carpe Diem im Glas, gute Laune in Flaschen, italienische Lebensfreude pur, dafür steht Prosecco. Aus der Glera Rebe, die bis 2010 selbst noch Prosecco hieß, wird im Idealfall ein echter Gute Laune Prickler bereitet. Bei der Herstellung geht man etwas hemdsärmeliger vor, als das die distinguierteren Kollegen in der Champagne machen. Der allergrößte Teil des Prosecco entsteht in der Charmat-Methode, die in Italien “Metodo Martinotti” heißt, nach dem eigentlichen Vordenker des Schaumweins, Federico Martinotti. Dieser hatte Ende des 19. Jahrhunderts an der Weinbau-Universität von Asti zum ersten Mal versucht, die zweite Gärung in größeren Gebinden stattfinden zu lassen, statt in den damals unzuverlässigeren, weil zerbrechlichen Flaschen. Richtig erfolgreich wurde das Ganze allerdings doch erst, als Monsieur Charmat daraus ein geschlossenes System entwickelte, aus dem keine Kohlensäure mehr entweichen konnte.

Aber eigentlich ist der Prosecco wesentlich älter. Namentlich erwähnt wird er zum ersten Mal in einem Gedichtband von Valeriano Catani Mitte des 18. Jahrhunderts. Ob er damals als Prickler oder Stillwein geschätzt wurde, geht aus den Versen nicht hervor, jedoch immerhin, dass seine herausragende Eigenschaft sein frischer Apfelgeschmack war. Es ist davon auszugehen, dass immer wieder prickelnder Prosecco in den Fässern war, die nach Venedig, Padua oder Verona geliefert wurden, denn oft stellte der Wein zum Winter hin wegen der Kälte die Gärung ein und fing im Frühjahr wieder an, wobei natürlich Kohlensäure entstand und das Getränk plötzlich angenehm perlte. Mittlerweile gibt es zwei Arten von Prosecco, den Frizzante und den Spumante.

Der Frizzante gilt vielen als der minderwertigere Prosecco, was eigentlich schade ist, denn mit seinem geringeren Druck und der etwas weinigeren Art ist er wahrscheinlich dem Original näher als der Spumante. Aber man hat es versäumt, für Frizzante strenge Regeln einzuführen, so darf er auch einfach im Imprägnierverfahren hergestellt werden. Hierzu wird der Stillwein gekühlt und mit Kohlensäure versetzt. Es gibt aber zum Glück noch genug Hersteller, die auch den Frizzante im aufwendigeren Tankgärungsverfahren produzieren.

Der Spumante ist dagegen ein echter Sekt, er muss als Tankgärung oder Flaschengärung (das ist die Ausnahme) hergestellt werden. Natürlich gibt es auch einen Tranquillo, einen Prosecco ohne Kohlensäure, der ist aber sehr selten und noch seltener bedeutend.  

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Prosecco

Carpe Diem im Glas, gute Laune in Flaschen, italienische Lebensfreude pur, dafür steht Prosecco. Aus der Glera Rebe, die bis 2010 selbst noch Prosecco hieß, wird im Idealfall ein echter Gute Laune Prickler bereitet. Bei der Herstellung geht man etwas hemdsärmeliger vor, als das die distinguierteren Kollegen in der Champagne machen. Der allergrößte Teil des Prosecco entsteht in der Charmat-Methode, die in Italien “Metodo Martinotti” heißt, nach dem eigentlichen Vordenker des Schaumweins, Federico Martinotti. Dieser hatte Ende des 19. Jahrhunderts an der Weinbau-Universität von Asti zum ersten Mal versucht, die zweite Gärung in größeren Gebinden stattfinden zu lassen, statt in den damals unzuverlässigeren, weil zerbrechlichen Flaschen. Richtig erfolgreich wurde das Ganze allerdings doch erst, als Monsieur Charmat daraus ein geschlossenes System entwickelte, aus dem keine Kohlensäure mehr entweichen konnte.

Aber eigentlich ist der Prosecco wesentlich älter. Namentlich erwähnt wird er zum ersten Mal in einem Gedichtband von Valeriano Catani Mitte des 18. Jahrhunderts. Ob er damals als Prickler oder Stillwein geschätzt wurde, geht aus den Versen nicht hervor, jedoch immerhin, dass seine herausragende Eigenschaft sein frischer Apfelgeschmack war. Es ist davon auszugehen, dass immer wieder prickelnder Prosecco in den Fässern war, die nach Venedig, Padua oder Verona geliefert wurden, denn oft stellte der Wein zum Winter hin wegen der Kälte die Gärung ein und fing im Frühjahr wieder an, wobei natürlich Kohlensäure entstand und das Getränk plötzlich angenehm perlte. Mittlerweile gibt es zwei Arten von Prosecco, den Frizzante und den Spumante.

Der Frizzante gilt vielen als der minderwertigere Prosecco, was eigentlich schade ist, denn mit seinem geringeren Druck und der etwas weinigeren Art ist er wahrscheinlich dem Original näher als der Spumante. Aber man hat es versäumt, für Frizzante strenge Regeln einzuführen, so darf er auch einfach im Imprägnierverfahren hergestellt werden. Hierzu wird der Stillwein gekühlt und mit Kohlensäure versetzt. Es gibt aber zum Glück noch genug Hersteller, die auch den Frizzante im aufwendigeren Tankgärungsverfahren produzieren.

Der Spumante ist dagegen ein echter Sekt, er muss als Tankgärung oder Flaschengärung (das ist die Ausnahme) hergestellt werden. Natürlich gibt es auch einen Tranquillo, einen Prosecco ohne Kohlensäure, der ist aber sehr selten und noch seltener bedeutend.  

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