Unsere Italien Weine

Italien zwischen Kultur und Krise

Früher war auch mal mehr Bunga Bunga. Seit der Kreuzfahrt-Pianist Politik nur noch so en passent betreibt, ist es in den deutschen Medien fast ruhig um die italienische Krise geworden. Schlagzeilen konnte er halt, der Silvio.

Endlich Zeit, sich wieder dem zu widmen, was Italien in unseren Augen und völlig zu Recht zu einer der großartigsten Kultur-Nationen Europas macht: dem kulinarischen Genuss.Für den Italiener macht es immer noch einen fundamentalen Unterschied, ob der famose Lardo di Colonnata in Marmorwannen aus Carrara-Marmor oder, wie die Gesundheitsbehörde es gerne hätte, in Edelstahlwannen reift. Nur hier beherrscht man noch die Kunst, aus den einfachsten Zutaten Gerichte herzustellen, über die man tagelang debattieren kann.

Wenn man Italiener ist, wird aus altem Brot und Tomaten nicht einfach ein Reste-Essen,sondern eine Pappa al pomodoro oder eine Panzanella, Gerichte, die nicht von teuren, sondern von möglichst authentischen und handgemachten Zutaten leben und deren Namen man ausspricht, als sei es die letzte Arie eines Giuseppe Verdi. Allein die phonetische Poesie eines solchen Gerichts lässt einen angesichts der Tagesempfehlung des Köbes um die Ecke,„Schweinebauch mit Kartoffelstampf und brauner Soße”, alle Halbfinal-Niederlagen verzeihen und vergessen. Aus nichts viel machen, das ist eine besondere italienische Gabe, aus altem Brot einen kulinarischen Kosmos, aus einer simpel gestreichelten Berührung an der Strafraumgrenze einen Elfmeter zaubern, das ist Kunst.

Weiter im Text nach den Weinen... 

 

Italien zwischen Kultur und Krise

Früher war auch mal mehr Bunga Bunga. Seit der Kreuzfahrt-Pianist Politik nur noch so en passent betreibt, ist es in den deutschen Medien fast ruhig um die italienische Krise geworden. Schlagzeilen konnte er halt, der Silvio.

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Alle Weine aus Italien

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Markus Schneider genialer Grauburgunder aus dem sonnigen Jahrgang 2016 strotzt nur so vor feinen reifen Früchten und herrlichem Burgunder-Schmelz. Die Trauben stammen von verschied...

9,10 € 0,75l (1l = 12,13 €)
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Eine ganz besondere Selektion ist der Lugana Borlettino von Cà dei Frati: nur ausgesuchte Trauben werden zum Teil in neuen Holzfässern ausgebaut, wodurch der Wein komplexer und run...

14,90 € 0,75l (1l = 19,87 €)
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Markus Schneider kann Riesling auch im 1,0l Format! Der "Ein Liter Riesling" 2016 vom Ellerstädter Weingut ist ein typisch pfälzisch-saftiger Trinkwein. Er zeigt herzhaften, frisch...

7,70 € 1l (1l = 7,70 €)
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Markus Schneider ist der Meister für trinkfreudige, unkomplizierte und fruchtbetonte Weine aus der Pfalz. So ist auch der Weißburgunder 2016 typisch Schneider: eine exotische, brei...

9,10 € 0,75l (1l = 12,13 €)
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Der Lugana I Frati 2016 von Cà dei Frati mit seinem feinen, blumigen Duft paart ...

Der Lugana I Frati 2016 von Cà dei Frati mit seinem feinen, blumigen Duft paart eine angenehme Leichtigkeit und raffinierte Eleganz mit hohem aromatischem Anspruch. Er schmeckt del...

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Alle lieben ihn! Diese Rotweincuvée von Markus Schneider ist inzwischen fast zu ...

Alle lieben ihn! Diese Rotweincuvée von Markus Schneider ist inzwischen fast zu einem guten Freund geworden: man kennt und schätzt ihn. Daher freuen wir uns schon sehr auf den Ursp...

9,10 € 0,75l (1l = 12,13 €)
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Ein Liter Grauburgunder zum Verlieben vom Weingut Weedenborn. Sortentypisch, ang...

Ein Liter Grauburgunder zum Verlieben vom Weingut Weedenborn. Sortentypisch, angenehm fülliger und zugleich erfrischender und unkomplizierter Grauburgunder, der zu vielen Gelegenhe...

7,50 € 1l (1l = 7,50 €)
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91 Parker

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Der feinherbe 2015er Kabinett aus dem Graacher Himmelreich von Markus Molitor hat uns bei der Verkostung seiner neuen Weine so gut gefallen, dass wir ihn uns gleich exklusiv gesich...

15,90 € 0,75l (1l = 21,20 €)
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Ein Gedicht von einem Rosé vom bekannten Lugana Weingut Ca dei Frati. Die Rebstö...

Ein Gedicht von einem Rosé vom bekannten Lugana Weingut Ca dei Frati. Die Rebstöcke stehen fast direkt am Ufer des Gardasees, dessen mildernder Einfluss auf das Klima erlaubt, die ...

11,90 € 0,75l (1l = 15,87 €)
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Fortsetzung

„Keines verbleibt in derselben Gestalt und Veränderung liebend, schafft die Natur stets neu aus anderen andere Formen”, schrieb einmal ein großer Italiener und nannte sein Buch Metamorphosen. Veränderungen, Variationen, stetes Weiterentwickeln sind auch die Grundlagen von Keller und Küche der Italiener. Der Barolo war einst ein süßer Wein, der Chianti enthielt mindestens fünf Prozent Weißwein-Reben, die aus Italien nicht wegzudenkende Tomate war vor Cristoforo Colombo unbekannt und nicht einmal vermisst worden. Veränderung, Anpassung, Spontaneität zur Tradition werden lassen, da ist das kulinarische Italien Weltmeister und das seit Jahrhunderten.

Die Winzer wechseln in wenigen Jahren vom Chianti zum Supertuscan, einfach als Tafelwein verkauft, von da zum Château und wiederzurück zum Chianti, der plötzlich ein neues Korsett bekommt. All das unangestrengt und ohne den missionarischen Eifer, der schnell in der Luft liegt, wenn man davon überzeugt ist, das Richtige zu tun. Das Richtige kommt im kulinarischen Italien ohnehin nicht einmal als nebulöse Idee vor, es ist nur ein Anlass, sich ein wenig zu streiten und vor allem viel zu probieren. Gelegenheit dazu gibt es genug in unserer großen Auswahl an Weinen aus Italien. 

Fortsetzung

Endlich Zeit, sich wieder dem zu widmen, was Italien in unseren Augen und völlig zu Recht zu einer der großartigsten Kultur-Nationen Europas macht: dem kulinarischen Genuss. Für den Italiener macht es immer noch einen fundamentalen Unterschied, ob der famose Lardo di Colonnata in Marmorwannen aus Carrara-Marmor oder, wie die Gesundheitsbehörde es gerne hätte, in Edelstahlwannen reift. Nur hier beherrscht man noch die Kunst, aus den einfachsten Zutaten Gerichte herzustellen, über die man tagelang debattieren kann.

Wenn man Italiener ist, wird aus altem Brot und Tomaten nicht einfach ein Reste-Essen,sondern eine Pappa al pomodoro oder eine Panzanella, Gerichte, die nicht von teuren, sondern von möglichst authentischen und handgemachten Zutaten leben und deren Namen man ausspricht, als sei es die letzte Arie eines Giuseppe Verdi. Allein die phonetische Poesie eines solchen Gerichts lässt einen angesichts der Tagesempfehlung des Köbes um die Ecke,„Schweinebauch mit Kartoffelstampf und brauner Soße”, alle Halbfinal-Niederlagen verzeihen und vergessen. Aus nichts viel machen, das ist eine besondere italienische Gabe, aus altem Brot einen kulinarischen Kosmos, aus einer simpel gestreichelten Berührung an der Strafraumgrenze einen Elfmeter zaubern, das ist Kunst.

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