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Franz Keller

Dieses Weingut ist der Inbegriff Badens, eine Legende noch dazu und im Grunde viel mehr als „nur“ ein Weingut. Aber der Reihe nach: Friedrich Keller ist 2016 in die Fußstapfen seines Vaters Fritz getreten. Inzwischen gilt der Generationswechsel als höchst erfolgreich gelungen, wenngleich Vater (der seit 2019 seine zweite große Leidenschaft, den Fußball, als DFB-Präsident lebt) und Sohn wichtige Entscheidungen weiterhin gemeinsam treffen. Im Keller der Kellers konnte Friedrich in den letzten Jahren eine ganz eigene Handschrift entwickeln. Man hat den Eindruck, die Weine seien sind noch klarer, geschliffener und präziser geworden, seit er die Verantwortung trägt. Ein Umstand, der womöglich auch zum Teil mit der neuen, 2013 in Betrieb genommenen Kellerei zu tun hat. Hier können die Trauben äußerst schonend mit Gravitation und Fingerspitzengefühl verarbeitet werden. Was das große stilistische Vorbild angeht, so hält Friedrich es mit der Familientradition und orientiert sich an großen Burgundern, einige Weinberge sind auch mit Spätburgunder-Klonen aus der Bourgogne bestockt. Keller wäre allerdings nicht Keller, wenn er bei all dem die besonderen Gegebenheiten der Kaiserstuhlregion und ihrer vulkanischen Böden außer Acht lassen würde. Schon sein Großvater Franz kämpfte für die Bewahrung der Steillagen, ihm ist zu verdanken, dass der traditionelle kleinteilige Terrassenanbau nicht der Flurbereinigung zum Opfer fiel. Und er machte den Schwarzen Adler zum weithin sichtbaren gastronomischen Leuchtturm der Region, etablierte das Weingut und einen Weinhandel mit seinerzeit Deutschlands größtem Bordeaux-Lager. Friedrichs Großmutter Irma erkochte 1969 den ersten Michelin-Stern, sein Onkel Franz 1978 einen zweiten. Inzwischen sind zum Restaurant noch ein Hotel und zwei weitere Gastwirtschaften gekommen. Damals wie heute aber ist eines für die Kellers selbstverständlich: ihre Weine sollen perfekte Essensbegleiter sein. Ein Credo, für das auch Friedrich steht. Im Spannungsfeld zwischen Familientradition und innovativer Weinbereitung setzt er es sehr erfolgreich um. Und nebenbei beweist er damit, dass man auch am Kaiserstuhl, in Deutschlands von der Sonne am meisten verwöhnten Ecke, filigrane Weine voller Eleganz und Frische machen kann.

 

 Steckbrief

  • Inhaber: Friedrich und Fritz Keller
  • Kellermeister: Uwe Barnickel
  • Region, Ort: Deutschland, Baden, Vogtsburg-Oberbergen
  • Rebsorten: 38 % Grauburgunder, 30 % Spätburgunder, 17 % Weißburgunder, 8 % Chardonnay
  • Terroir: Tephrit, Basalt, Vulkanverwitterungsgestein, Karbonatit
  • Wichtigste Lagen: Oberbergener Bassgeige, Oberbergener Bassgeige Kähner, Oberrotweiler Eichberg, Oberbergener Pulverbuck, Achkarrer Schlossberg, Jechtinger Enselberg, Jechtinger Eichert
  • Rebfläche: 39 Hektar
  • Produktion: 210.000 Flaschen
  • Mitglied: VDP (seit 2014), Slow Food
  • Besonderheit: die Genusswelt des „Schwarzen Adlers“ in Oberbergenumfasst neben Gourmetrestaurant, Weingut und Weinhandel auch das gleichnamige Hotel, sowie die beiden Gastwirtschafen Winzerhaus Rebstock und Kellerwirtschaft, in der man sich auf hohem Niveau der bodenständigen badischen Küche widmet.
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Franz Keller

Dieses Weingut ist der Inbegriff Badens, eine Legende noch dazu und im Grunde viel mehr als „nur“ ein Weingut. Aber der Reihe nach: Friedrich Keller ist 2016 in die Fußstapfen seines Vaters Fritz getreten. Inzwischen gilt der Generationswechsel als höchst erfolgreich gelungen, wenngleich Vater (der seit 2019 seine zweite große Leidenschaft, den Fußball, als DFB-Präsident lebt) und Sohn wichtige Entscheidungen weiterhin gemeinsam treffen. Im Keller der Kellers konnte Friedrich in den letzten Jahren eine ganz eigene Handschrift entwickeln. Man hat den Eindruck, die Weine seien sind noch klarer, geschliffener und präziser geworden, seit er die Verantwortung trägt. Ein Umstand, der womöglich auch zum Teil mit der neuen, 2013 in Betrieb genommenen Kellerei zu tun hat. Hier können die Trauben äußerst schonend mit Gravitation und Fingerspitzengefühl verarbeitet werden. Was das große stilistische Vorbild angeht, so hält Friedrich es mit der Familientradition und orientiert sich an großen Burgundern, einige Weinberge sind auch mit Spätburgunder-Klonen aus der Bourgogne bestockt. Keller wäre allerdings nicht Keller, wenn er bei all dem die besonderen Gegebenheiten der Kaiserstuhlregion und ihrer vulkanischen Böden außer Acht lassen würde. Schon sein Großvater Franz kämpfte für die Bewahrung der Steillagen, ihm ist zu verdanken, dass der traditionelle kleinteilige Terrassenanbau nicht der Flurbereinigung zum Opfer fiel. Und er machte den Schwarzen Adler zum weithin sichtbaren gastronomischen Leuchtturm der Region, etablierte das Weingut und einen Weinhandel mit seinerzeit Deutschlands größtem Bordeaux-Lager. Friedrichs Großmutter Irma erkochte 1969 den ersten Michelin-Stern, sein Onkel Franz 1978 einen zweiten. Inzwischen sind zum Restaurant noch ein Hotel und zwei weitere Gastwirtschaften gekommen. Damals wie heute aber ist eines für die Kellers selbstverständlich: ihre Weine sollen perfekte Essensbegleiter sein. Ein Credo, für das auch Friedrich steht. Im Spannungsfeld zwischen Familientradition und innovativer Weinbereitung setzt er es sehr erfolgreich um. Und nebenbei beweist er damit, dass man auch am Kaiserstuhl, in Deutschlands von der Sonne am meisten verwöhnten Ecke, filigrane Weine voller Eleganz und Frische machen kann.

 

 Steckbrief

  • Inhaber: Friedrich und Fritz Keller
  • Kellermeister: Uwe Barnickel
  • Region, Ort: Deutschland, Baden, Vogtsburg-Oberbergen
  • Rebsorten: 38 % Grauburgunder, 30 % Spätburgunder, 17 % Weißburgunder, 8 % Chardonnay
  • Terroir: Tephrit, Basalt, Vulkanverwitterungsgestein, Karbonatit
  • Wichtigste Lagen: Oberbergener Bassgeige, Oberbergener Bassgeige Kähner, Oberrotweiler Eichberg, Oberbergener Pulverbuck, Achkarrer Schlossberg, Jechtinger Enselberg, Jechtinger Eichert
  • Rebfläche: 39 Hektar
  • Produktion: 210.000 Flaschen
  • Mitglied: VDP (seit 2014), Slow Food
  • Besonderheit: die Genusswelt des „Schwarzen Adlers“ in Oberbergenumfasst neben Gourmetrestaurant, Weingut und Weinhandel auch das gleichnamige Hotel, sowie die beiden Gastwirtschafen Winzerhaus Rebstock und Kellerwirtschaft, in der man sich auf hohem Niveau der bodenständigen badischen Küche widmet.
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