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Domaine de la Graveirette

Ein kleiner, recht junger Betrieb und dennoch bereits jetzt auf der Watchlist vieler Weinkenner: die unweit von Bédarrides gelegene Domaine de la Graveirette fällt auf im an guten Weingütern wahrlich nicht armen Rhônetal. Der Höhenflug begann, als Julien Mus nach seinem Weinbaustudium in Burgund (!) wieder in sein Elternhaus zurückkehrte. Wie auch sein Vater Roger zuvor, lieferte er seine Trauben zunächst an die Winzerkooperative von Courthézon. Das aber sollte schnell Vergangenheit sein: Julien begann im Jahr 2005, die bis dahin vier Hektar Rebfläche (davon immerhin die Hälfte klassifizierter Châteauneuf-du-Pape) des landwirtschaftlichen Mischbetriebs sukzessive auszuweiten, die Weine selbst auszubauen und zu vermarkten. Heute umfasst die Domaine im Schatten des Mont Ventoux stattliche 25 Hektar Rebflächen in den Appellationen Châteauneuf-du-Pape, Côte-du-Rhône, Vin du Pays de Vaucluse (IGP) und Vin du Pays de la Principauté d’Orange (IGP). Im Fokus: die Verantwortung für das Land und ein großes Interesse, das Terroir auch in den Weinen er-“schmeckbar“ zu machen. Um dies zu erreichen, entschloss sich Julien, die Domaine auf ökologische und schließlich sogar biodynamische Bewirtschaftung umzustellen. Seit dem Jahr 2015 ist das Weingut Demeter-zertifiziert. Für die tägliche Arbeit im Weingut bedeutet das viel Handarbeit, viel Auslese, aber auch Verzicht. Vor allem im Keller agiert Julien bewusst zurückhaltend und greift in die natürlichen Abläufe nur mit Augenmaß ein. Die Natur einfach mal machen lassen, ist sein Credo – dies allerdings vor dem Hintergrund seiner hochkarätigen Ausbildung in Beaune. Er weiß also sehr gut, was er da tut und, auch das prägt seine Weine, er hat Burgund immer noch in seiner Winzer-DNA. So entstehen hier Rhôneweine von geradezu burgundischer Finesse und Strahlkraft, die sich mit ihrer Klarheit und Frische deutlich abheben von vielen Weinen der Region. Seine Weine der Appellation Châteauneuf-du-Pape sollen, so Juliens Ziel, einfacher, also weniger „gemacht“ sein und, das ist ihm wichtig, vor allem Freude bereiten. Letzteres können wir nur bestätigen – dieses Ziel hat Julien auf alle Fälle schon mal mit Bravour erreicht.

Steckbrief

  • Inhaber: Julien Mus
  • Region: Côte-du-RhôneChâteauneuf-du-Pape
  • Rebsorten: Grenache, Mourvèdre, Syrah, Cinsault, Grenache Blanc, Roussanne, Clairette
  • Produktion: ca. 4.000 Flaschen pro Jahr (Châteauneuf-du-Pape)
  • Rebfläche: 25 Hektar
  • Besonderheit: die seit 2015 Demeter-zertifizierte Domaine ist auch heute noch ein klassischer landwirtschaftlicher Mischbetrieb, in dem neben Wein auch Sonnenblumen und Weizen angebaut werden.
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Domaine de la Graveirette

Ein kleiner, recht junger Betrieb und dennoch bereits jetzt auf der Watchlist vieler Weinkenner: die unweit von Bédarrides gelegene Domaine de la Graveirette fällt auf im an guten Weingütern wahrlich nicht armen Rhônetal. Der Höhenflug begann, als Julien Mus nach seinem Weinbaustudium in Burgund (!) wieder in sein Elternhaus zurückkehrte. Wie auch sein Vater Roger zuvor, lieferte er seine Trauben zunächst an die Winzerkooperative von Courthézon. Das aber sollte schnell Vergangenheit sein: Julien begann im Jahr 2005, die bis dahin vier Hektar Rebfläche (davon immerhin die Hälfte klassifizierter Châteauneuf-du-Pape) des landwirtschaftlichen Mischbetriebs sukzessive auszuweiten, die Weine selbst auszubauen und zu vermarkten. Heute umfasst die Domaine im Schatten des Mont Ventoux stattliche 25 Hektar Rebflächen in den Appellationen Châteauneuf-du-Pape, Côte-du-Rhône, Vin du Pays de Vaucluse (IGP) und Vin du Pays de la Principauté d’Orange (IGP). Im Fokus: die Verantwortung für das Land und ein großes Interesse, das Terroir auch in den Weinen er-“schmeckbar“ zu machen. Um dies zu erreichen, entschloss sich Julien, die Domaine auf ökologische und schließlich sogar biodynamische Bewirtschaftung umzustellen. Seit dem Jahr 2015 ist das Weingut Demeter-zertifiziert. Für die tägliche Arbeit im Weingut bedeutet das viel Handarbeit, viel Auslese, aber auch Verzicht. Vor allem im Keller agiert Julien bewusst zurückhaltend und greift in die natürlichen Abläufe nur mit Augenmaß ein. Die Natur einfach mal machen lassen, ist sein Credo – dies allerdings vor dem Hintergrund seiner hochkarätigen Ausbildung in Beaune. Er weiß also sehr gut, was er da tut und, auch das prägt seine Weine, er hat Burgund immer noch in seiner Winzer-DNA. So entstehen hier Rhôneweine von geradezu burgundischer Finesse und Strahlkraft, die sich mit ihrer Klarheit und Frische deutlich abheben von vielen Weinen der Region. Seine Weine der Appellation Châteauneuf-du-Pape sollen, so Juliens Ziel, einfacher, also weniger „gemacht“ sein und, das ist ihm wichtig, vor allem Freude bereiten. Letzteres können wir nur bestätigen – dieses Ziel hat Julien auf alle Fälle schon mal mit Bravour erreicht.

Steckbrief

  • Inhaber: Julien Mus
  • Region: Côte-du-RhôneChâteauneuf-du-Pape
  • Rebsorten: Grenache, Mourvèdre, Syrah, Cinsault, Grenache Blanc, Roussanne, Clairette
  • Produktion: ca. 4.000 Flaschen pro Jahr (Châteauneuf-du-Pape)
  • Rebfläche: 25 Hektar
  • Besonderheit: die seit 2015 Demeter-zertifizierte Domaine ist auch heute noch ein klassischer landwirtschaftlicher Mischbetrieb, in dem neben Wein auch Sonnenblumen und Weizen angebaut werden.
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