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Comtes Lafon

Die Weine von Dominique Lafon zählen mit zum Besten, was man in Meursault und Umgebung finden kann. Manche stellen seine Weine gar auf eine Stufe mit Coche Dury – die englische Weinexpertin Jancis Robinson etwa nennt die Beiden die „Meister von Meursault“. Dass die Domaine des Comtes Lafon einmal ganz oben im burgundischen Weinadel mitspielen würde, war indes die längste Zeit nicht absehbar. Wenngleich viele der heutigen Toplagen auf die Familie von Dominiques Urgroßmutter Marie Boch zurückgehen und sich bereits Urgroßvater Jules für Weinbau interessierte: so recht haben sich die Lafons damals nicht mit dem „Weinvirus“ infiziert. Jules war Verwaltungsangestellter, Jurist und ein gerühmter, von päpstlichen Gnaden geadelter Intellektueller seiner Zeit. Er arrondierte den Weinbergsbesitz, kaufe auch wichtige Lagen hinzu (darunter Volnay Santenots!), überließ das Weinmachen aber anderen. So hielten es auch seine Söhne Pierre und Henri. Nach Pierres frühem Tod im Jahr 1944 plante man den Verkauf der Domaine, Henri aber hatte die Rechnung ohne seinen Sohn René gemacht. Er kam zurück aus Paris und widmete sich dem Wiederaufbau des Weinguts, dessen Leitung er 1956 übernahm. 1984 trat dann Dominique im Alter von 26 Jahren die Nachfolge seines Vaters an. Seitdem arbeitet er sich sukzessive an die Spitze der Region. Er modernisierte, setzte alles daran, die ehemals verpachteten Flächen selbst zu bewirtschaften und begann, nach und nach biodynamisch zu arbeiten. In einem Interview wurde er einmal gefragt, was die größte Herausforderung bei der Betriebsübernahme gewesen sei. Er hätte, so erzählt er, ganz von vorne anfangen müssen, da sein Vater ja nie selbst im Weingut gearbeitet hatte. Es war Learning-by-doing und es waren auch Anregungen durch andere junge Winzer, die ebenfalls gerade dabei waren, vieles anders zu machen als die Vorgängergeneration. So konnte Dominique nach und nach seinen ganz eigenen Stil entwickeln: terroirbetonte, im Keller nur minimal „bearbeitete“, sehr pure weiße und auch einige wenige rote Burgunder, deren Strahlkraft und präzise Frische international für Furore sorgen.

 

Steckbrief

  • Inhaber: GFA des Comtes Lafon
  • Betriebsleiter: Dominique Lafon
  • Verwalter: Stéphane Thibodaux
  • Kellermeister: Thierry Janots, Joëlle Sanchez
  • Region, Ort: Frankreich, Burgund, Côte de Beaune, Meursault
  • Rebsorten: Chardonnay, Pinot Noir (Spätburgunder)
  • Rebfläche: 16,4 Hektar (darunter fast 14 Hektar in klassifizierten Cru-Lagen)
  • Produktion: 80.000 Flaschen / Jahr
  • Besonderheit: die Weinberge werden ökologisch und seit 1998 nach biodynamischen Richtlinien bestellt, ab dem Jahrgang 1998 zertifiziert „AB Agriculture Biologique“.
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Comtes Lafon

Die Weine von Dominique Lafon zählen mit zum Besten, was man in Meursault und Umgebung finden kann. Manche stellen seine Weine gar auf eine Stufe mit Coche Dury – die englische Weinexpertin Jancis Robinson etwa nennt die Beiden die „Meister von Meursault“. Dass die Domaine des Comtes Lafon einmal ganz oben im burgundischen Weinadel mitspielen würde, war indes die längste Zeit nicht absehbar. Wenngleich viele der heutigen Toplagen auf die Familie von Dominiques Urgroßmutter Marie Boch zurückgehen und sich bereits Urgroßvater Jules für Weinbau interessierte: so recht haben sich die Lafons damals nicht mit dem „Weinvirus“ infiziert. Jules war Verwaltungsangestellter, Jurist und ein gerühmter, von päpstlichen Gnaden geadelter Intellektueller seiner Zeit. Er arrondierte den Weinbergsbesitz, kaufe auch wichtige Lagen hinzu (darunter Volnay Santenots!), überließ das Weinmachen aber anderen. So hielten es auch seine Söhne Pierre und Henri. Nach Pierres frühem Tod im Jahr 1944 plante man den Verkauf der Domaine, Henri aber hatte die Rechnung ohne seinen Sohn René gemacht. Er kam zurück aus Paris und widmete sich dem Wiederaufbau des Weinguts, dessen Leitung er 1956 übernahm. 1984 trat dann Dominique im Alter von 26 Jahren die Nachfolge seines Vaters an. Seitdem arbeitet er sich sukzessive an die Spitze der Region. Er modernisierte, setzte alles daran, die ehemals verpachteten Flächen selbst zu bewirtschaften und begann, nach und nach biodynamisch zu arbeiten. In einem Interview wurde er einmal gefragt, was die größte Herausforderung bei der Betriebsübernahme gewesen sei. Er hätte, so erzählt er, ganz von vorne anfangen müssen, da sein Vater ja nie selbst im Weingut gearbeitet hatte. Es war Learning-by-doing und es waren auch Anregungen durch andere junge Winzer, die ebenfalls gerade dabei waren, vieles anders zu machen als die Vorgängergeneration. So konnte Dominique nach und nach seinen ganz eigenen Stil entwickeln: terroirbetonte, im Keller nur minimal „bearbeitete“, sehr pure weiße und auch einige wenige rote Burgunder, deren Strahlkraft und präzise Frische international für Furore sorgen.

 

Steckbrief

  • Inhaber: GFA des Comtes Lafon
  • Betriebsleiter: Dominique Lafon
  • Verwalter: Stéphane Thibodaux
  • Kellermeister: Thierry Janots, Joëlle Sanchez
  • Region, Ort: Frankreich, Burgund, Côte de Beaune, Meursault
  • Rebsorten: Chardonnay, Pinot Noir (Spätburgunder)
  • Rebfläche: 16,4 Hektar (darunter fast 14 Hektar in klassifizierten Cru-Lagen)
  • Produktion: 80.000 Flaschen / Jahr
  • Besonderheit: die Weinberge werden ökologisch und seit 1998 nach biodynamischen Richtlinien bestellt, ab dem Jahrgang 1998 zertifiziert „AB Agriculture Biologique“.
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