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Château Franc-Baudron

2005 hat sich die Familie Guimberteau dazu entschlossen, ihre Weinbergflächen auf dem Château Franc-Baudron peu à peu auf eine biologisch-organische Bewirtschaftung umzustellen. Die offizielle Zertifizierung erfolgte 2011. Regenwürmer allein waren aber sicherlich nicht der einzige Grund, warum das Weingut heute biologisch-organisch arbeitet: Sophie Guimbertaus Ehemann Charles Foray trug einige Jahre die Verantwortung für die Bewirtschaftung der Weinberge von Marcel Deiss. Der Kult-Winzer aus dem Elsass zählt zu den Pionieren des biologisch-dynamischen Weinbaus in der Region.

Die Guimbertaus sind in der kleinen Satelliten-Appellation Montagne-Saint-Émilion zuhause. Eine von vier, die St. Émilion in ihrem Namen tragen dürfen. Als das Weingut Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts gegründet wurde, gab es diese Herkunft noch gar nicht. Ihren AOC-Status erhielt sie erst 1936. Die Rebfläche der Guimbertaus ist seitdem von vier auf rund 40 Hektar angewachsen, wobei das Hauptaugenmerk auf der für die Region typischen, roten Sorte Merlot liegt, gefolgt von Cabernet Franc und einem kleinen Anteil Malbec, der hier auch unter dem Namen Pressac bekannt ist. Recht ungewöhnlich ist, dass Château Franc-Baudron auch mit einer Weißwein-Cuvée aus Sémillon und Sauvignon Blanc reüssiert. Seit über 60 Jahren graben sich die Sémillon-Reben in den eisenhaltigen Lehm-Sandboden. Eine echte Rarität in der Region rund um das mittelalterliche Städtchen Saint-Émilion. Da die weißen Sorten dort nicht zugelassen sind, trägt der Wein lediglich die Herkunft Bordeaux auf dem Etikett. Ihren in Barrique ausgebauten Rotweinen trauen die Guimbertaus ein Reifepotenzial von mindestens zehn Jahren zu, allerdings geben sie – und das nicht ohne ein Augenzwinkern – zu bedenken, dass nur eine getrunkene Flasche Wein für den Winzer auch eine gute ist. Das sehen wir ähnlich.        

 

STECKBRIEF

  • Inhaber: Familie Guimberteau-Foray
  • Kellermeister: Charles Guimberteau-Foray
  • Region, Ort: Montagne-St.-Émilion, Montagne
  • Gründungsjahr: 1923
  • Rebsorten: Merlot, Cabernet Franc, Malbec, Sémillon, Sauvignon Blanc
  • Terroir: Kalk, Lehm, Ton
  • Stil: Um das Terroir in den Weinen bestmöglich zu spiegeln, vermeidet Château Franc-Baudron Überkonzentration und setzt in seinen Cuvées neben Cabernet Franc auch auf den traditionellen Malbec.      
  • Besonderheit: Mit der Maison des Vignes bietet die Familie Guimberteau-Foray ihren Besuchern auch eine komfortable Übernachtungsmöglich. Das einstöckige Haus mit unverbautem Blick auf die Weinberge Haus kann bis zu sieben Gäste beherbergen.
2005 hat sich die Familie Guimberteau dazu entschlossen, ihre Weinbergflächen auf dem Château Franc-Baudron peu à peu auf eine biologisch-organische Bewirtschaftung umzustellen. Die offizielle... mehr erfahren
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Château Franc-Baudron

2005 hat sich die Familie Guimberteau dazu entschlossen, ihre Weinbergflächen auf dem Château Franc-Baudron peu à peu auf eine biologisch-organische Bewirtschaftung umzustellen. Die offizielle Zertifizierung erfolgte 2011. Regenwürmer allein waren aber sicherlich nicht der einzige Grund, warum das Weingut heute biologisch-organisch arbeitet: Sophie Guimbertaus Ehemann Charles Foray trug einige Jahre die Verantwortung für die Bewirtschaftung der Weinberge von Marcel Deiss. Der Kult-Winzer aus dem Elsass zählt zu den Pionieren des biologisch-dynamischen Weinbaus in der Region.

Die Guimbertaus sind in der kleinen Satelliten-Appellation Montagne-Saint-Émilion zuhause. Eine von vier, die St. Émilion in ihrem Namen tragen dürfen. Als das Weingut Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts gegründet wurde, gab es diese Herkunft noch gar nicht. Ihren AOC-Status erhielt sie erst 1936. Die Rebfläche der Guimbertaus ist seitdem von vier auf rund 40 Hektar angewachsen, wobei das Hauptaugenmerk auf der für die Region typischen, roten Sorte Merlot liegt, gefolgt von Cabernet Franc und einem kleinen Anteil Malbec, der hier auch unter dem Namen Pressac bekannt ist. Recht ungewöhnlich ist, dass Château Franc-Baudron auch mit einer Weißwein-Cuvée aus Sémillon und Sauvignon Blanc reüssiert. Seit über 60 Jahren graben sich die Sémillon-Reben in den eisenhaltigen Lehm-Sandboden. Eine echte Rarität in der Region rund um das mittelalterliche Städtchen Saint-Émilion. Da die weißen Sorten dort nicht zugelassen sind, trägt der Wein lediglich die Herkunft Bordeaux auf dem Etikett. Ihren in Barrique ausgebauten Rotweinen trauen die Guimbertaus ein Reifepotenzial von mindestens zehn Jahren zu, allerdings geben sie – und das nicht ohne ein Augenzwinkern – zu bedenken, dass nur eine getrunkene Flasche Wein für den Winzer auch eine gute ist. Das sehen wir ähnlich.        

 

STECKBRIEF

  • Inhaber: Familie Guimberteau-Foray
  • Kellermeister: Charles Guimberteau-Foray
  • Region, Ort: Montagne-St.-Émilion, Montagne
  • Gründungsjahr: 1923
  • Rebsorten: Merlot, Cabernet Franc, Malbec, Sémillon, Sauvignon Blanc
  • Terroir: Kalk, Lehm, Ton
  • Stil: Um das Terroir in den Weinen bestmöglich zu spiegeln, vermeidet Château Franc-Baudron Überkonzentration und setzt in seinen Cuvées neben Cabernet Franc auch auf den traditionellen Malbec.      
  • Besonderheit: Mit der Maison des Vignes bietet die Familie Guimberteau-Foray ihren Besuchern auch eine komfortable Übernachtungsmöglich. Das einstöckige Haus mit unverbautem Blick auf die Weinberge Haus kann bis zu sieben Gäste beherbergen.
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