Avignonesi

Als Papst Gregor IX. seinen Amtssitz von Avignon wieder nach Rom verlegte, brachte er einige der Adelsfamilien Frankreichs mit nach Italien. Eine dieser Familien ließ sich in der Toskana, in Montepulciano nieder und war schnell bekannt als die von Avignon; die Avignonesi. Ihr Name ist eng verknüpft mit dem Aufstieg des Vino Nobile. Der volle, würzige Wein, der immer einige Jahre braucht, um seinen Schmelz und die Eleganz voll auszuspielen, ist das Herzstück des Weingutes und zeigt sich hier immer besonders aristokratisch. Avignonesi ist nie ein Wein für den schnellen Effekt, der einen beim ersten Schluck überwältigt, manchmal wirken Sie dann geradezu karg, aber sie entschädigen mit einer Tiefe und Vielschichtigkeit, die viele italienische Weine im Kampf um internationale Punkte leider schon verloren haben.

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Avignonesi

Als Papst Gregor IX. seinen Amtssitz von Avignon wieder nach Rom verlegte, brachte er einige der Adelsfamilien Frankreichs mit nach Italien. Eine dieser Familien ließ sich in der Toskana, in Montepulciano nieder und war schnell bekannt als die von Avignon; die Avignonesi. Ihr Name ist eng verknüpft mit dem Aufstieg des Vino Nobile.

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Alle Weine von Avignonesi

13,50 € 0,75l (1l = 18,00 €)
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Als die Brüder Falvo 1974 das traditionelle Weingut in Montepulciano übernahmen,...

Als die Brüder Falvo 1974 das traditionelle Weingut in Montepulciano übernahmen, hatte noch niemand das Potential der Lagen und der Reben in der südlichen Toskana entdeckt. Mittler...

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Avignonesi Fortsetzung

Der Paradewein des Gutes ist natürlich der Vino Nobile de Montepulciano. Hier wird er noch aus den angestammten Rebsorten Prugnolo Gentile, Canaiolo und Mammolino gekeltert. Ein faszinierender Wein, da er trotz aller Kraft nie schwer erscheint. In den besten Jahren gibt es ihn in kleinen Mengen auch als Riserva Grandi Annate, für Freunde klassischen toskanischen Weins eine Offenbarung. Wenn man denn eine der raren Flaschen ergatten kann. Auch der kleine Bruder des Nobile, der Rosso di Montepulciano wird aus den drei klassischen Rebsorten gewonnen. Er ist etwas weicher und süffiger, aber auch hier gilt, dass die typischen toskanischen Weine immer einem kräftigen Mahl standhalten müssen ohne es zu übertönen.

Eine Besonderheit des Weingutes ist der Desiderio, ein Merlot der in der Zeit der Supertuscans entstanden ist, als Spitzenwinzer ihre besten Weine als einfachen Landwein verkauften um sich aus dem steifen Korsett der damals veralteten DOC-Bestimmungen zu befereien. Der Desiderio Merlot erlebte damals einen unglaublichen Aufstieg und das berühmte Etikett mit dem weißen toskanischen Bullen wurde zu einer der bekanntesten Bilder für Italien-Liebhaber. Sicherlich immer noch einer der besten Merlot des Landes. In der gleichen Zeit ist auch der Marzocco entstanden, ein reinsortiger Chardonnay der behutsam im Barrique ausgebaut wird und eine Art weißer Burgunder mit italienischer Verführungskunst ist. Beide Weine haben übrigens so nachhaltig auf die italienische Weinwelt gewirkt, dass sie jetzt eine DOc haben und sich Cortona Merlot und Cortona Chardonnay nennen dürfen. Ein Verneigung der italienischen Weinwelt vor einem großen Weingut.

Avignonesi Fortsetzung

Der volle, würzige Wein, der immer einige Jahre braucht, um seinen Schmelz und die Eleganz voll auszuspielen, ist das Herzstück des Weingutes und zeigt sich hier immer besonders aristokratisch. Avignonesi ist nie ein Wein für den schnellen Effekt, der einen beim ersten Schluck überwältigt, manchmal wirken Sie dann geradezu karg, aber sie entschädigen mit einer Tiefe und Vielschichtigkeit, die viele italienische Weine im Kampf um internationale Punkte leider schon verloren haben.

Der Paradewein des Gutes ist natürlich der Vino Nobile de Montepulciano. Hier wird er noch aus den angestammten Rebsorten Prugnolo Gentile, Canaiolo und Mammolino gekeltert. Ein faszinierender Wein, da er trotz aller Kraft nie schwer erscheint. In den besten Jahren gibt es ihn in kleinen Mengen auch als Riserva Grandi Annate, für Freunde klassischen toskanischen Weins eine Offenbarung. Wenn man denn eine der raren Flaschen ergatten kann. Auch der kleine Bruder des Nobile, der Rosso di Montepulciano wird aus den drei klassischen Rebsorten gewonnen. Er ist etwas weicher und süffiger, aber auch hier gilt, dass die typischen toskanischen Weine immer einem kräftigen Mahl standhalten müssen ohne es zu übertönen.

Eine Besonderheit des Weingutes ist der Desiderio, ein Merlot der in der Zeit der Supertuscans entstanden ist, als Spitzenwinzer ihre besten Weine als einfachen Landwein verkauften um sich aus dem steifen Korsett der damals veralteten DOC-Bestimmungen zu befereien. Der Desiderio Merlot erlebte damals einen unglaublichen Aufstieg und das berühmte Etikett mit dem weißen toskanischen Bullen wurde zu einer der bekanntesten Bilder für Italien-Liebhaber. Sicherlich immer noch einer der besten Merlot des Landes. In der gleichen Zeit ist auch der Marzocco entstanden, ein reinsortiger Chardonnay der behutsam im Barrique ausgebaut wird und eine Art weißer Burgunder mit italienischer Verführungskunst ist. Beide Weine haben übrigens so nachhaltig auf die italienische Weinwelt gewirkt, dass sie jetzt eine DOC haben und sich Cortona Merlot und Cortona Chardonnay nennen dürfen. Ein Verneigung der italienischen Weinwelt vor einem großen Weingut.

 

Wappen der Familie Avignonesi